Grüne über familienfaire Sozialreform uneins

Bild: wikipedia.deBei den Grünen zeigen sich Widersprüche bei den Reaktionen auf die Initiative „familienfaire Sozialreform anpacken“ auf AbgeordnetenCheck.de Zunächst unterstützten die grünen Abgeordneten Monika Lazar, Elisabeth Scharfenberg und Agnes Malczak auf einem Fragebogen der Initiative Familienschutz eindeutig folgende Aussage: „Ich befürworte die deutlich stärkere Anerkennung von Erziehungsleistung (generativer Beitrag) bei der Höhe der Auszahlung der Renten sowie eine an der Zahl der Kinder orientierte Entlastung der Eltern bei der Höhe der Einzahlungen in die sozialen Sicherungssysteme.“

Dann aber erklärte Dr. Valerie Wilms, Nachhaltigkeitsbeauftrage der Grünen, im Namen der Bundestagsfraktion, daß die Grünen eher auf eine Verbesserung des Kinderzuschlags und langfristig auf eine einkommensunabhängige Kindergrundsicherung setzen würden.

Eine Entlastung bei den Sozialbeiträgen für Familien, auch nach Kinderzahl, wollte Wilms aber nicht grundsätzlich ausschließen. Ausdrücklich nicht gewollt ist von den Grünen hingegen eine Entlastung, die umso höher ausfällt, je höher das Einkommen der Eltern ist. Auffassung der Grünen-Fraktion ist laut Wilms weiterhin, daß die bestehende Anerkennung der Erziehung in der Rente „schon recht ausgeprägt“ sei.

Bild: wikipedia.de

Kommentare

Kommentar schreiben