Regierungsparteien zeigen bisher keine einheitliche Haltung zur familienfairen Sozialreform

Bild: Gerd Altmann / dezignus.com / pixelio.de  Die Haltung der drei Regierungsparteien CDU, CSU und FDP zur Initiative „familienfaire Sozialreform anpacken“ erscheint bisher nicht einheitlich. Die meiste Zustimmung erfährt die Initiative in den Reihen der CDU. Bisher tragen 10 Abgeordnete der CDU die Forderungen der Initiativen mit. Dabei handelt es sich um die Abgeordneten Josef Rief, Rudolf Henke, Michael Stübgen, Egon Jüttner, Günter Lach, Maria Michalk, Heinz-Peter Wichtel, Holger Haibach, Carola Stauche und Klaus-Peter Willsch.

Lange hat die CSU auf sich warten lassen, obwohl der Anstoß für eine familiengerechtere Gestaltung der Sozialsysteme gerade aus ihren Reihen kam. Doch jetzt liegt eine erste Antwort aus ihren Reihen vor. Josef Göppel, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Umweltausschuß, hat als erster Abgeordneter überhaupt einen konkreten Vorschlag zu einer familiengerechteren Sozialversicherung gemacht. Auf Anfrage eines Bürgers in seinem Wahlkreis Ansbachbefürwortete er eine Entlastung von Eltern bei den Rentenbeiträgen nach dem Vorbild der Pflegeversicherung.

Die FDP scheint nach wie vor keine Haltung zur familienfairen Sozialreform zu entwickeln. Kein einziger FDP-Abgeordneter hat sich bisher inhaltlich zu dieser Frage geäußert.

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