Familienministerin gegen längeren Mutterschutz

Familienministerin gegen längeren Mutterschutz
Neben dem Arbeitgeberpräsident hat sich nun auch das Familienministerium sich gegen eine Verlängerung des Mutterschutzes ausgesprochen. Der Vorschlag des Europäischen Parlaments würde „keine qualitativen Verbesserungen für die Betroffenen, aber erhebliche Mehrkosten“ bedeuten, wird eine Sprecherin des Familienministeriums zitiert. Der 14wöchige Mutterschutz, das Mutterschaftsgeld sowie das anschließende Elterngeld stellten ein „ausreichendes Schutzniveau“ dar.
Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, hatte sich gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ gegen einen längeren Mutterschutz ausgesprochen.
Quelle: Der Westen

Foto: BMFSFJ/L. ChaperonNeben dem Arbeitgeberpräsident hat sich auch das Familienministerium gegen eine Verlängerung des Mutterschutzes auf 20 Wochen ausgesprochen. Der Vorschlag des Europäischen Parlaments würde „keine qualitativen Verbesserungen für die Betroffenen, aber erhebliche Mehrkosten“ bedeuten, sagte eine Sprecherin von Familienministerin Kristina Schröder (CDU).

Der 14wöchige Mutterschutz, das Mutterschaftsgeld sowie das anschließende Elterngeld stellten ein „ausreichendes Schutzniveau“ dar, so die Einschätzung des Familienministeriums.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, hatte sich gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ gegen einen längeren Mutterschutz ausgesprochen.

Noch in dieser Woche werden die Abgeordneten des EU-Parlaments über die Verlängerung des Mutterschutzes entscheiden.

Quelle: Der Westen

(Foto: BMFSFJ/L. Chaperon)

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