PID: Schröder stellt sich gegen Merkel

Foto: Martin Gapa/pixelio.deFamilienministerin Kristina Schröder hat sich anders als Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Zulassung von Präimplantationsdiagnostik (PID) zumindest „in sehr engen Fällen“ ausgesprochen. Wenn es „um den Ausschluss von schwersten Krankheiten geht“, solle PID möglich sein, sagte Schröder dem „Tagesspiegel“. Eine begrenzte PID-Zulassung sei kein Tabubruch, dies „zeigt die breite gesellschaftliche Akzeptanz der ´Pille danach´ und bestimmter Arten der Spirale“.

Einen Krankheitskatalog als Voraussetzung für eine PID-Zulassung soll es aber nicht geben, da es der Politik nicht zustehe, „das Leben mit bestimmten Krankheiten pauschal als nicht lebenswert zu kategorisieren“. Stattdessen müsse es ein gesetzlich festgelegtes Verfahren geben.

Angela Merkel plädiert dagegen für ein generelles PID-Verbot, stellte die Entscheidung darüber aber jedem Abgeordneten frei.

Quelle: Tagesspiegel

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Angela Merkel plädiert dagegen für ein generelles PID-Verbot, stellte die Entscheidung darüber aber jedem Abgeordneten frei.

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