Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau haben oft strukturelle Gründe

Lohnunterschied zwischen Mann und Frau hat zumeist strukturelle Gründe
Der Bruttodurchschnittsverdienst von Frauen fällt zwar 23% geringer aus als der von Männern, rund zwei Drittel dieses sog. Gender Pay Gaps ließe sich aber auf strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale von Männern und Frauen zurückführen. Der bereinigte Gender Pay Gap liege demnach nur bei 8%. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, seien die Lohnunterschiede das Ergebnis divergierender Berufs- bzw. Branchenwahl sowie der ungleich verteilten Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation.
Frauen wählten bevorzugt Berufe und Tätigkeiten, die „mit tendenziell geringeren Verdienstmöglichkeiten und Anforderungen verbunden sind“. Zudem arbeiteten Frauen häufiger Teilzeit bzw. in geringfügigen Beschäftigungen und seien tendenziell schlechter ausgebildet als Männer.
Das verbleibende Drittel des Gender Pay Gap ließe sich nicht auf strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale zurückführen. Frauen würden demnach auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit je Stunde durchschnittlich 8% weniger als Männer verdienen. Dieser Wert müsse aber als Obergrenze betrachtet werden, da weitere Faktoren, „die zur Erklärung des Verdienstunterschieds beitragen könnten, in der Analyse nicht berücksichtigt werden konnten, da die entsprechenden Angaben nicht vorlagen“, so das Statistische Bundesamt in seiner Erklärung.
Die Datenerhebung zu den Verdienstunterschieden zwischen Männern und Frauen wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes und Bericht „Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen

Foto: Thommy Weiss/pixelio.deDer Bruttodurchschnittsverdienst von Frauen fällt zwar 23% geringer aus als der von Männern, rund zwei Drittel dieses sog. Gender Pay Gap läßt sich einer aktuellen Untersuchung zu Verdienstunterschieden zwischen Männern und Frauen zufolge aber auf strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale von Männern und Frauen zurückführen. Der bereinigte Gender Pay Gap liegt demnach nur bei 8%.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, seien die Lohnunterschiede das Ergebnis divergierender Berufs- bzw. Branchenwahl sowie der ungleich verteilten Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Frauen wählten bevorzugt Berufe und Tätigkeiten, die „mit tendenziell geringeren Verdienstmöglichkeiten und Anforderungen verbunden sind“. Zudem arbeiteten Frauen häufiger Teilzeit bzw. in geringfügigen Beschäftigungen und seien tendenziell schlechter ausgebildet als Männer.

Das verbleibende Drittel des Gender Pay Gap ließe sich nicht auf strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale zurückführen. Frauen würden demnach auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit je Stunde durchschnittlich 8% weniger als Männer verdienen. Dieser Wert müsse aber als Obergrenze betrachtet werden, da weitere Faktoren, „die zur Erklärung des Verdienstunterschieds beitragen könnten, in der Analyse nicht berücksichtigt werden konnten, da die entsprechenden Angaben nicht vorlagen“, so das Statistische Bundesamt.

Die Datenerhebung zu den Verdienstunterschieden zwischen Männern und Frauen wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes und „Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen“

(Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)

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