Immer weniger Kinder in Deutschland

Immer weniger Kinder in Deutschland
Nachdem die Geburtenziffer in den letzten Jahren auf 1,38 leicht angestiegen war, ist die durchschnittliche Kinderzahl 2009 wieder auf 1,36 gesunken. Mit ca. 665.000 Kindern erblickten 2009 rund 17.000 weniger das Licht der Welt als im Vorjahr. Während die Zahl der Geburten jüngerer Frauen den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge weiter zurückgegangen ist, stieg dagegen die Kinderzahl von Frauen ab 33 Jahren.
Dies hänge nach Ansicht des Statistischen Bundesamtes zum einen mit einem veränderten Geburtenverhalten zusammen, läge aber auch an der abnehmenden Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter (zwischen 15 und 49 Jahren).
Die Geburtenzahl im Osten Deutschlands bleibt mit 1,40 Kindern auf dem höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Im Westen Deutschlands sank die Kinderzahl von 1,37 im Jahr 2008 auf 1,35 im Jahr 2009.
Beim Vergleich der Bundesländer weisen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern die höchsten Geburtenziffern auf. Schlußlicht bilden die Stadtstaaten und das Saarland.

Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.deNachdem die Geburtenziffer in den letzten Jahren auf 1,38 leicht angestiegen war, ist die durchschnittliche Kinderzahl 2009 wieder auf 1,36 gesunken. Mit ca. 665.000 Kindern erblickten 2009 rund 17.000 weniger das Licht der Welt als im Vorjahr. Während die  Kinderzahl von Frauen ab 33 Jahren den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge zugenommen hat, ist die Geburtenzahl jüngerer Frauen weiter zurückgegangen.

Dies hänge nach Ansicht des Statistischen Bundesamtes zum einen mit einem veränderten Geburtenverhalten zusammen, läge aber auch an der abnehmenden Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter (zwischen 15 und 49 Jahren).

Die Geburtenzahl im Osten Deutschlands bleibt mit 1,40 Kindern auf dem höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Im Westen Deutschlands sank die Kinderzahl von 1,37 im Jahr 2008 auf 1,35 im Jahr 2009.

Beim Vergleich der Bundesländer weisen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern die höchsten Geburtenziffern auf. Schlußlicht bilden die Stadtstaaten und das Saarland.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de

Kommentare

  1. Oma 42 sagt:

    Leere Wiegen,
    leere Kinderwägen,
    leere Kinderzimmer,
    leere Kindergärten,
    leere Schulen,
    leere Lehrerzimmer,
    leere Musikschulen,
    leere Spielplätze,
    leere Sporthallen,
    leere Häuser,
    leere Läden,
    leere Arbeitsplätze,
    aber:
    volle Geldbeutel,
    volle Safes,
    volle Flugzeuge,
    volle Straßen,
    volleStrände,
    volle Hotels
    und:
    volle Krankenhäuser,
    volle Pflegeheime,
    volle Einsamkeit.

  2. Und nun? sagt:

    Wie viele Jahre müssen denn noch ins Land gehen, ehe unsere Familienministerin/nen einsehen, dass bei einer Politik gegen Familien sich Paare logischerweise auch gegen Kinder entscheiden? Solange gilt: Kinder dürfen der Erwerbskarriere der Mutter nicht im Wege stehen ( O-Ton U.v.d. Leyen ), solange Kinder per se nicht auch K a r r i e r e für eine Mutter bedeuten, solange Kindererziehung rentenmindernd wirkt ( daher müssen die Kleinsten zwangsläufig in die Krippe ), solange Familien zu Almosenempfängern degradiert werden ( Gutscheine, Betreuungsgeld etc. ), solange von Eltern mehrerer Kinder gleich hohe Sozialabgaben gefordert werden wie von Arbeitnehmern ohne Nachwuchs, solange unser Parlament familienfaire Gesetze ( z. B. Familienwahlrecht, faire Verbrauchssteuern etc.) verzögert, solange sich unsere Parlamentarier vom Ökonomismus leiten lassen anstatt von Generationensolidarität, so lange werden wir weiterhin abnehmende Geburtenzahlen haben. Wenn es heute schon weniger Frauen im gebärfähigen Alter gibt, dann ist es doch allerhöchste Zeit, eine Vollbremsung hinzulegen und Reformen einzuleiten, Frau Schröder!

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