Familienbund der Katholiken: „Neue Familienpolitik ist gescheitert“

Familienbund der Katholiken: Neue Familienpolitik diskriminiert Familien
Der bayerische Familienbund der Katholiken kritisiert die aktuelle Familienpolitik. Statt an den Interessen der Familien orientiere sich die deutsche Familienpolitik im Wesentlichen an denen der Wirtschaft und der Senioren. Die aktuellen Geburtenzahlen zeigten diese Entwicklung deutlich. Mit nur 665.000 Geburten im Jahr 2009 sei ein neuer Tiefststand erreicht worden. Die Ursachen dafür lägen bei der „gezielten Diskriminierung der familiären Erziehung und dem würdelosen Umgang mit Eltern.“
Im Focus der neuen Familienpolitik stünde in erster Linie, möglichst viele Eltern in Erwerbstätigkeit zu bringen, statt ihnen mehr Zeit für die Familie zu geben. „Damit soll die Zahl der Erwerbstätigen trotz sinkender Bevölkerung hoch gehalten werden, um demografisch bedingte Lohnsteigerungen zu verhindern. Zweck ist es zudem, mehr Sozialabgaben denn je einzusammeln, um die wachsende Zahl der Senioren zu befriedigen.“
Familiäre Erziehung würde gegenüber der Fremdbetreuung diskriminiert, kritisiert der Familienbund. Während der Staat frühkindliche Erziehung eines Kindes in der Familie mit durchschnittlich 0,42 €/Stunde unterstütze, sei ihm die frühkindliche Erziehung in der Kinderkrippe 5,00 €/Stunde wert. Zudem gebe es eine ideelle Diskriminierung der Eltern: „Erziehende Eltern werden häufig pauschal als egoistisch, inkompetent und nicht vertrauenswürdig dargestellt“, kurz ‚Buschkowsky-Effekt‘, so der Landesvorsitzende des Familienbundes Dr. Johannes Schroeter.
„Angesichts der dramatisch absackenden Geburtenzahlen muss man sagen: Dieses Land wird entweder bald einen anständigen Umgang mit seinen Familien lernen oder es wird dieses Land nicht mehr lange geben.“
http://www.familienbund-bayern.de/19351.html

Bild: Geralt/photoopia.comDer bayerische Familienbund der Katholiken übt scharfe Kritik an der aktuellen Familienpolitik. Statt an den Interessen der Familien orientiere sich die deutsche Familienpolitik im Wesentlichen an denen der Wirtschaft und der Senioren. Die aktuellen Geburtenzahlen zeigten diese Entwicklung deutlich. Mit nur 665.000 Geburten im Jahr 2009 sei ein neuer Tiefststand erreicht worden. Die Ursachen dafür lägen bei der „gezielten Diskriminierung der familiären Erziehung und dem würdelosen Umgang mit Eltern.“

Im Focus der neuen Familienpolitik stünde in erster Linie, möglichst viele Eltern in Erwerbstätigkeit zu bringen, statt ihnen mehr Zeit für die Familie zu geben. „Damit soll die Zahl der Erwerbstätigen trotz sinkender Bevölkerung hoch gehalten werden, um demografisch bedingte Lohnsteigerungen zu verhindern. Zweck ist es zudem, mehr Sozialabgaben denn je einzusammeln, um die wachsende Zahl der Senioren zu befriedigen.“

Familiäre Erziehung würde gegenüber der Fremdbetreuung diskriminiert, kritisiert der Familienbund. Während der Staat frühkindliche Erziehung eines Kindes in der Familie mit durchschnittlich 0,42 €/Stunde unterstütze, sei ihm die frühkindliche Erziehung in der Kinderkrippe 5,00 €/Stunde wert. Zudem gebe es eine ideelle Diskriminierung der Eltern: „Erziehende Eltern werden häufig pauschal als egoistisch, inkompetent und nicht vertrauenswürdig dargestellt“, kurz ‚Buschkowsky-Effekt‘, so der Landesvorsitzende des Familienbundes Dr. Johannes Schroeter.

„Angesichts der dramatisch absackenden Geburtenzahlen muss man sagen: Dieses Land wird entweder bald einen anständigen Umgang mit seinen Familien lernen oder es wird dieses Land nicht mehr lange geben.“

Quelle: Pressemitteilung des bayerischen Familienbundes der Katholiken vom 15.11.2010

Bild: Geralt/photoopia.com

Kommentare

  1. OMA 42 sagt:

    Eine Gesellschaft, die ihre Mütter schmäht, verdient auch keine Kinder!

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