Volker Kauder: Das Konservative nicht über Bord werfen

Der Vorsitzende der Unions-Fraktion, Volker Kauder, warnte seine Partei davor, das Konservative zugunsten eines vermeintlich fortschrittlichen Zeitgeistes über Bord zu werfen. In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung sagte er: „Das Modell der Hausfrau, die sich vor allem um die Kinder kümmert, wird als rückständig verunglimpft. Das lehne ich ab.“ Familien sollten selbst darüber entscheiden, wie sie leben wollen. Der Staat dürfe den Frauen keine Rolle vorgeben.
Damit Familien wirklich frei entscheiden könnten, müsse noch einiges getan werden, so Kauder. Neben dem weiteren Ausbau von Ganztagesplätzen für Kinder, plädiere er für ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder daheim erziehen. „Für mich muss jede Entscheidung der Familien respektiert werden. Ich kritisiere nicht die Frauen, die arbeiten, und ich akzeptiere diejenigen, die zu Hause die Kinder betreuen. Das könnten nebenbei gesagt – ja auch Männer sein.“

Foto: www.cdupankow.de (Volker Kauder)Der Vorsitzende der Unions-Fraktion, Volker Kauder, warnte in einem Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“ mit Blick auf die aktuelle Familienpolitik davor, „das Konservative zugunsten eines vermeintlich fortschrittlichen Zeitgeistes über Bord zu werfen“. Das Modell der Hausfrau und Mutter als rückständig zu verunglimpfen, lehne er ab. Familien sollten selbst darüber entscheiden, wie sie leben wollen. Der Staat dürfe den Frauen keine Rolle vorgeben.

Damit Familien wirklich frei entscheiden können, müsse noch einiges getan werden, so Kauder. Neben dem weiteren Ausbau von Ganztagesplätzen für Kinder, plädiere er für ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder daheim erziehen. „Für mich muss jede Entscheidung der Familien respektiert werden. Ich kritisiere nicht die Frauen, die arbeiten, und ich akzeptiere diejenigen, die zu Hause die Kinder betreuen. Das könnten nebenbei gesagt – ja auch Männer sein.“

Foto: (Volker Kauder) www.cdupankow.de

Kommentare

  1. OMA 42 sagt:

    Sonntagsreden! Zum Zwecke der „Wahlfreiheit“ wurde der milliardenschwere Krippenausbau beschlossen, der aber leider nur berufstätigen Eltern zugute kommt. Damit ist jedoch alles erreicht, nur keine Wahlfreiheit. Wählen können Eltern erst dann, wenn a l l e Haushalte mit Kindern über die g l e i c h e, nach Kinderzahl gestaffelte Nachwuchsförderung verfügen. Dies wäre mit einem Erziehungsgehalt möglich, wie es die ÖDP fordert. Erwerbstätige Eltern geben den Betrag für Kinderbetreuung aus, die anderen können ihn in die Familie investieren. Solange aber ausschließlich die Krippenbetreuung hoch subventioniert wird, Familieneltern aber völlig leer ausgehen, bleiben Kauders Aussagen nur fromme Sprüche und sind nichts als leere Worthülsen.

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