Verfassungsrichter Di Fabio wirbt für mehr Kinder

Verfassungsrichter Di Fabio wirbt für mehr Kinder
Der Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio macht sich für das Leitbild der Drei-Kinder-Familie stark. Der Grund für die anhaltend niedrige Geburtenrate in der westlichen Welt sei die Überbetonung wirtschaftlichen Denkens. „Ökonomisch betrachtet ist es nicht sehr vernünftig, viele Kinder zu haben. Kinder sind teuer, sie sind – rein wirtschaftlich betrachtet – eine Last“, so der Vater von vier Kindern in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Nicht immer aber dürfe man nur rein ökonomisch handeln.
„Kinder sind für mich ein Wunder, an dessen Entfaltung Eltern mit Liebe, Erziehung und Vorbild mitwirken können.“
Di Fabio kritisierte zudem, daß es in Deutschland kein familienpolitisches Leitbild gebe: „Wir erkennen an, dass sich die Lebensstile pluralisiert haben und der Gesetzgeber so etwas wie Normalität nicht mehr ohne weiteres zugrunde legen kann.“

Foto: (Udo Di Fabio)/www.bundesverfassungsgericht.deDer Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio macht sich für das Leitbild der Drei-Kinder-Familie in einem „geburtenschwachen, ökonomisierten Europa“ stark. Der Grund für die anhaltend niedrige Geburtenrate in der westlichen Welt sei die Überbetonung wirtschaftlichen Denkens. „Ökonomisch betrachtet ist es nicht sehr vernünftig, viele Kinder zu haben. Kinder sind teuer, sie sind – rein wirtschaftlich betrachtet – eine Last“, so der Vater von vier Kindern in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Nicht immer aber dürfe man nur rein ökonomisch handeln.

„Kinder sind für mich ein Wunder, an dessen Entfaltung Eltern mit Liebe, Erziehung und Vorbild mitwirken können.“

Di Fabio kritisierte zudem, daß es in Deutschland kein familienpolitisches Leitbild gebe: „Wir erkennen an, dass sich die Lebensstile pluralisiert haben und der Gesetzgeber so etwas wie Normalität nicht mehr ohne weiteres zugrunde legen kann.“

Quelle: idea.de

Foto: (Udo Di Fabio)/www.bundesverfassungsgericht.de

Kommentare

  1. Peter Gratzer sagt:

    Man kann dem Verfassungsrichter nur recht geben.Wir geben 200 Mrd. pro Jahr für kinderorientierte Programme aus. Und nix kommt bei raus.
    Wir könnten mit geringem Werbeaufwand (Kino,TV, Plakate) ein Umsteuern erreichen. Haben wir doch mit Aids auch geschafft.

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