Erneut Väter in Erzwingungshaft

Erneut Väter in Erzwingungshaft
In Salzkotten bei Paderborn müssen erneut zwei Väter für 20 bzw. 21 Tage in Erzwingungshaft, weil diese ihren Kindern aus Glaubensgründen die Teilnahme an dem Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir!“ verweigert hatten. Der Theaterbesuch ist Teil der staatlichen Sexualerziehung. Zunächst hatte man den Vätern ein Bußgeld auferlegt, welches sie aber nicht bereit gewesen waren zu zahlen. Aus ähnlichen Gründen waren in der Vergangenheit noch weitere Eltern aus Salzkotten in Erzwingungshaft genommen worden.
Gegen die Inhaftierungen protestierte der Vorsitzende des Vereins „Schulunterricht zu Hause“, Armin Eckermann. Geltendes Verfassungsrecht werde nicht mehr respektiert, kritisierte Eckermann die Vorgehensweise. Es sei „Sache der Eltern, ihren Kindern diejenigen Überzeugungen in Glaubens- und Weltanschauungsfragen zu vermitteln, die sie für richtig halten. Dem entspricht das Recht, sie von Glaubensüberzeugungen fernzuhalten, die den Eltern falsch und schädlich erscheinen.“ Eckermann vermutet, daß der Grund für die seit 2005 nicht mehr erteilten Befreiungen von bestimmten Schulveranstaltungen aus Gewissensgründen der Einfluß des sogenannten Gender-Mainstreaming stehe.
Mehr lesen Sie auf idea.de

Foto: Peter Reinäcker/pixelio.deIn Salzkotten bei Paderborn müssen erneut zwei Väter für 20 bzw. 21 Tage in Erzwingungshaft, weil diese ihren Kindern aus Glaubensgründen die Teilnahme an dem Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir!“ verweigert hatten. Der Theaterbesuch ist Teil der staatlichen Sexualerziehung. Zunächst hatte man den Vätern ein Bußgeld auferlegt, welches sie aber nicht bereit gewesen waren zu zahlen. Aus ähnlichen Gründen waren in der Vergangenheit noch weitere Eltern aus Salzkotten in Erzwingungshaft genommen worden.

Gegen die Inhaftierungen protestierte der Vorsitzende des Vereins „Schulunterricht zu Hause“, Armin Eckermann. Geltendes Verfassungsrecht werde nicht mehr respektiert, kritisierte Eckermann die Vorgehensweise. Es sei „Sache der Eltern, ihren Kindern diejenigen Überzeugungen in Glaubens- und Weltanschauungsfragen zu vermitteln, die sie für richtig halten. Dem entspricht das Recht, sie von Glaubensüberzeugungen fernzuhalten, die den Eltern falsch und schädlich erscheinen.“ Eckermann vermutet, daß der Grund für die seit 2005 nicht mehr erteilten Befreiungen von bestimmten Schulveranstaltungen aus Gewissensgründen der Einfluß des sogenannten Gender-Mainstreaming stehe.

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Foto: Peter Reinäcker/pixelio.de

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