Hedwig Beverfoerde: Familienfaires Sozial-Bewußtsein deutlich gestärkt

HvBHedwig Freifrau von Beverfoerde zieht im Gespräch mit der Online-Zeitung FreieWelt.net eine Zwischen-Bilanz der Aktion „Familienfaire Sozialreform anpacken“ auf AbgeordnetenCheck.de

FreieWelt.net: Die Initiative Familienschutz hat vor zwei Monaten die große Aktion „Familienfaire Sozialreform anpacken“ auf AbgeordnetenCheck.de gestartet. Welche Zwischenbilanz können Sie ziehen?

Hedwig von Beverfoerde: Die Aktion ist sehr erfolgreich. Die Beteiligung der Bürger auf AbgeordnetenCheck.de ist so hoch wie nie zuvor. Über 30 000 Emails wurden bisher an die Bundestags-Abgeordneten versendet. Tausende von Bürgern haben bereits mitgemacht. Über zwei Monate hinweg wurden die Volksvertreter massiv mit dem Willen der Bürger konfrontiert. Das hat seine Wirkung nicht verfehlt. Bis zum heutigen Tag haben sich bereits 70 Abgeordnete im Sinne unserer Initiativen-Forderung ausgesprochen.

Lesen Sie das vollständige Interview auf FreieWelt.net

Kommentare

  1. Sehr geehrte Frau von Beverfoerde!
    Zufällig schaute ich heute, 26.04.2012 um ca. 20.30 SWR an – und sah Sie:)
    Ich bin begeistert!
    Endlich jemand, der für uns Eltern, Mütter – so wie wir sind, wie wir uns entschlossen haben – kämpft!
    Ich werde versuchen mich kurz zu halten, kann es jedoch nicht versprechen.
    Als mein Mann und ich uns entschlossen haben unser gemeinsames Leben mit einem Kind zu krönen – wußte ich, es wird nicht leicht. Denn ich bin nunmal ich.Wir wissen genau wie wir es machen und vor allem wie nicht. Seit dem unser Kind 1 Jahr alt war, muss vor allem ich als Mutter mit mehr oder weniger, mit offenen und/oder unterschwelligen Botschaften/Kritiken herumkämpfen. Denn seitdem unser Kind auf der Welt ist, bin ich seine „Erzieherin“. Ich bin „zuhause“.Mein Mann geht das Geld verdienen.Für mich und uns war klar, dass 1. mein Kind nicht so aufwächst wie ich (das sollte kein Kind) und 2. ich da bin!Wenn ich daran denke, wieviele von meinen Freundinnen und Bekannten die ersten wichtigen Jahre ihrer Kinder einfach nicht miterlebt haben. Wie sie nicht da waren um gewisse Phasen gemeinsam zu beschreiten.Das war meistens ich. Denn obwohl ich immer arbeitete, war ich deren Babysitter. Und ich war es sooo gerne.Da werde ich ganz traurig. Und schlecht wird’s mir auch. Diese jene Zeit ist vorbei – und kommt nie wieder.Übrigens bin ich auch gebildet. Ich habe an Bildung alles mitgenommen, was für mich wichtig war und auch für andere. Ich habe auch ein Abendstudium hinter mir. Alles was ich bin, bin ich durch mich selber, d.h.ich habe alles immer selber finanziert. Gearbeitet und gelernt.Und ich bin stolz darauf. Und nun bin ich Mutter und ich kann Ihnen gar nicht beschreiben wie stolz ich darauf bin. Vor allem auf mein Kind!Und auch auf meinen Mann. Denn eins muss ich vorweg schreiben: wenn mein Mann nicht“mitmachen“würde, unser System so zu leben, wie wir es tun – dann könnte ich das nicht so machen, wie ich es tu‘.Ich könnte nicht die Mutter sein, die ich bin, ich könnte nicht die Familymanagerin sein, die ich nunmal bin.Mein Mann sagt manchmal: wenn man meine Frau dafür bezahlen würde was sie alles tut, nicht nur für uns, sondern das Gesamtpaket – dann wären wir Trillionäre.Dabei sind wir es schon! Denn wir erleben alle Phasen unseres Kindes. Wir kennen unser Kind. Viele Neider (leider..) sagen mir dann: ja warte nur mal ab, bis die Pubertät kommt…Ich frage dann, warst Du eigentlich die ersten Jahre bei deinem Kind (natürlich war sie es nicht..) – und spätestens dann verstummen die meisten. Sie wissen genau worauf ich hinaus will. Seit dem klar ist, dass unser Kind nicht in die Krippe kommt, nicht in die KiTa kommt, wurden wir dermassen gemustert, vor allem unser SOhn, das ich wunderte, was denn das soll.Von Institutionen bis ins äußere und innere Umfeld.Am Anfang fand ich es oft lustig, wie viele Menschen mich ensetzt anschauten und immer noch anschauen, wenn ich sage, unser Kind geht in keinen Kindergarten:)Was glauben die eigentlich was wir so den ganzen Tag machen?! Das beste sind dann die Kommentare, in der dann die „soziale Kompetenz“ zutage kommt.Gerade vor kurzem. Den Unser Kind wird eingeschult, bzw. haben wir nun seit letztes Jahr bei einer Schule, bei der wir dachten, das ist es, die ganzen Elternseminare mitgemacht, unser Kind hat die Probeschule mitgemacht, pipapo..um dann am Schluß, jetzt vor ein paar Tagen, erleben zu müßen, das selbst diese Schule nach System arbeitet. Eben nicht für das Kind (wie wir dachten) sondern für das System. EIn System in dem die Kinder schon sehr bald von den Eltern getrennt werden sollen, damit ja auch „richtig“ erzogen wird. Nämlich Systemkonform.Und natürlich die Mütter schnell wieder arbeiten gehen sollen. Nicht dürfen oder wollen. Sondern sollen/müßen!Das irrsinnige dabei ist, das es so viele Frauen gibt, die wirklich denken, sie wollen das!Nach 3 Jahren verändert sich viel. Ts! Von wegen!Umsonst studiert zu haben!Lächerlich!Nichts ist umsonst. Und dann wird auch wieder versucht uns „Kleine“ gegeneinander auszuspielen. Wie so oft, so auch neuerdings wieder. In meinem Umfeld hat keine Mutter gewartet, dass ihr Kind 1 Jahr alt wurde, bevor sie wieder arbeitete. KEINE!Viele mussten, andere wollten. Weil sie DAS nicht können. Klar es ist auch einfacher zu arbeiten. Für manche. Nur frage ich mich dann, warum habe ich ein Kind bekommen, wenn ich keine Zeit mit diesem wunderbaren Wesen verbringen will oder kann?Wenn ich am Tag eventuell 2-3 Stunden mit meinem Kind habe?Natürlich kommen da die Institutionen ins Spiel, die das schlechte Gewissen verscheuchen wollen, mit den Auskünften: es kommt ja nicht darauf an, wieviel Zeit man mit dem Kind verbringt, sondern wie…blabla…Alles geht über den Rücken der Frauen.Alles.Schon immer.Natürlich sind Männer/Väter auch wichtig. Das Wichtigste ist das GEMEINSAM. Auch finde ich es toll, wenn Väter WIRKLICH zuhause bleiben wollen(weil sie ohnehin arbeitslos sind oder weniger wie die Frau verdienen) um sich dann um die Kinder zu kümmern. Nur: Väter sind Väter, keine Mütter. Kinder brauchen Eltern, aber vor allem MÜTTER! Keine Omas, Opas. MÜTTER! Am besten die Eigenen.Und mal nebenbei gesagt, ich bin der Meinung, wenn die Natur gewollt hätte, dass sich Väter um die Kinder kümmern, dann wären sie Seepferdchen.Abgesehen davon sehe ich in den letzten Jahren ohnehin Dinge, wie künstliche Gebärmuttern, Väter die Mütter werden sollen, Väter, die die Arbeit von Müttern erledigen. Es kommt mir fast so vor, als wäre die männliche Urangst vor dem weiblichen noch lange nicht aus der Welt, aus den Gemütern geschafft. Aber das ist ein anderes Thema. Das eigene Kind zu erziehen ist eine sehr wichtige Arbeit und Herausforderung,welche mit viel Liebe einhergehen sollte.Liebe und Zeit.Einfach allem.Mütter, die sich entschieden haben so zu leben wie z.B. ich und wir, werden angefeindet. Es ist so. Das schlimmste ist, wenn dann diese“Institutionen“ über das Kind gehen. Das macht mich sehr wütend und da habe ich in den nächsten Tagen ein Thema. Ich muss mich nur beruhigen, die richtigen Worte finden. Denn ich möchte nicht das mein Kind darunter leidet.Jede Familie soll selber entscheiden, wie sie sich entscheidet. Da hat kein Staat, keine Kirche – kein garnichts in der Familie zu suchen!Das ist das natürliche Recht der Familie!Alles was nicht“Norm“ ist wird mit Argusaugen beäugt und es wird versucht daran herumzukratzen.
    Ich habe wirklich viel zu sagen. Sehr gerne möchte ich, wenn Sie Zeit haben, mit Ihnen sprechen. Oder auch einfach in Kontakt bleiben.

    Herzliche und freundliche Grüße,
    Familie Gustovarac
    (Valter, Zlatko und Jasminka Kristina)

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