Kristina Schröder: Elterngeld hat Gesellschaft verändert

Kristina Schröder: Elterngeld hat Gesellschaft verändert
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hält die Kritik am Elterngeld für verfehlt und verteidigt es in einem Gastbeitrag in der Welt. Es sei falsch, den Erfolg oder Mißerfolg familienpolitischer Maßnahmen wie dem Elterngeld allein an Geburtenzahlen zu messen. „Das Elterngeld ist keine Gebärprämie, sondern ermöglicht Familien, gemeinsam in die Verantwortung für ein Baby hineinzuwachsen“, so Schröder. Eine Erfolgsgeschichte sei das Elterngeld vor allem wegen seiner „gesellschaftspolitischen Gestaltungskraft“.
Durch die sog. Partnermonate würden sich zunehmend auch die Männer Zeit für ihre Kinder nehmen und dies auch beim Arbeitgeber einfordern. Immer mehr Arbeitgeber zeigten sich zudem bereit, Väter und Mütter zu unterstützen, bilanziert Schröder. Ohne das Elterngeld wäre dies so nicht möglich geworden.
Vor allem Frauen würden von diesen Veränderungen profitieren, da das Elterngeld und die Vätermonate die klassische Rollenverteilung aufgebrochen hätten. Hier liege der Erfolg des Elterngeldes, betont Schröder. Väter würde man immer mehr an Orten antreffen, die bislang den Müttern vorbehalten gewesen waren: auf Spielplätzen, in Kinderarztpraxen und Kindergärten. Deshalb sei das Elterngeld eine gut angelegte Investition. Das Elterngeld habe „innerhalb kürzester Zeit etwas geschafft …, was jahrzehntelange Feminismusdebatten und umfangreiche Gleichstellungsgesetze nicht erreicht haben: Männer definieren ihre Rolle neu – in der Familie und im Berufsleben“.

Foto: (Kristina Schröder) BMFSFJ / L. ChaperonBundesfamilienministerin Kristina Schröder hält die Kritik am Elterngeld für verfehlt und verteidigt es in einem Gastbeitrag in der Welt. Es sei falsch, den Erfolg oder Mißerfolg familienpolitischer Maßnahmen wie dem Elterngeld allein an Geburtenzahlen zu messen. „Das Elterngeld ist keine Gebärprämie, sondern ermöglicht Familien, gemeinsam in die Verantwortung für ein Baby hineinzuwachsen“, so Schröder. Eine Erfolgsgeschichte sei das Elterngeld vor allem wegen seiner „gesellschaftspolitischen Gestaltungskraft“.

Durch die sog. Partnermonate würden sich zunehmend auch die Männer Zeit für ihre Kinder nehmen und dies auch beim Arbeitgeber einfordern. Immer mehr Arbeitgeber zeigten sich zudem bereit, Väter und Mütter zu unterstützen, bilanziert Schröder. Ohne das Elterngeld wäre dies so nicht möglich geworden.

Vor allem Frauen würden von diesen Veränderungen profitieren, da das Elterngeld und die Vätermonate die klassische Rollenverteilung aufgebrochen hätten. Hier liege der Erfolg des Elterngeldes, betont Schröder. Väter würde man immer mehr an Orten antreffen, die bislang den Müttern vorbehalten gewesen waren: auf Spielplätzen, in Kinderarztpraxen und Kindergärten. Deshalb sei das Elterngeld eine gut angelegte Investition. Das Elterngeld habe „innerhalb kürzester Zeit etwas geschafft …, was jahrzehntelange Feminismusdebatten und umfangreiche Gleichstellungsgesetze nicht erreicht haben: Männer definieren ihre Rolle neu – in der Familie und im Berufsleben“.

Quelle: welt-online.de

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