„Elternführerschein“ soll Fachkräftemangel beheben

„Elternführerschein“ soll Fachkräftemangel beheben
Der Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Nordrhein-Westfalen, Herbert Schulte, fordert einen „Elternführerschein“. Um dem drohenden Fachkräftemangel zu entgegnen, müsse das Bildungsumfeld in den Familien gestärkt werden. Eltern würden den Bildungsgrundstein bei ihren Kindern legen, deshalb sollten in erster Linie auch sie gefördert werden. Eine Schule für Eltern sei daher der richtige Weg, meint Schulte.
In Kooperation mit „Lifescool“ will der BVMW Eltern darin schulen, „die Persönlichkeitsentwicklung und den Schulerfolg ihrer Kinder positiv zu beeinflussen“. Dem Geschäftsführer von „Lifescool“, Jürgen Hoffmann, reichen freiwillige Angebote für die Eltern aber nicht aus. Er fordert „einen gesetzlich vorgeschriebenen Elternführerschein“. Sobald die Kinder in die Grundschule kämen, sei dieser von den Eltern abzulegen. Dazu wird er in Kürze auch ein Pilotprojekt an drei Grundschulen starten, das nach seinen Vorstellungen bei Erfolg auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt werden soll.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fachkraeftemangel-wirtschaft-will-eltern-in-die-schule-schicken;2704560;0

Foto: (Herbert Schulte) www.bvmw.deDer Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Nordrhein-Westfalen, Herbert Schulte, fordert einen „Elternführerschein“. Um dem drohenden Fachkräftemangel zu entgegnen, müsse das Bildungsumfeld in den Familien gestärkt werden. Eltern würden den Bildungsgrundstein bei ihren Kindern legen, deshalb sollten auch sie gefördert werden. Eine Schule für Eltern sei da der richtige Weg, meint Schulte.

In Kooperation mit „Lifescool“ will der BVMW Eltern darin schulen, „die Persönlichkeitsentwicklung und den Schulerfolg ihrer Kinder positiv zu beeinflussen“. Dem Geschäftsführer von „Lifescool“, Jürgen Hoffmann, reichen freiwillige Angebote für die Eltern aber nicht aus. Er fordert „einen gesetzlich vorgeschriebenen Elternführerschein“. Sobald die Kinder in die Grundschule kämen, sei dieser von den Eltern abzulegen. Dazu wird in Kürze auch ein Pilotprojekt an drei Grundschulen starten, das nach Hoffmanns Vorstellungen bei Erfolg auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt werden soll.

Quelle: Handelsblatt

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Eva Herman.

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