EKD: Offener Brief gegen Ordination homosexueller Pfarrer

EKD: Offener Brief gegen Ordination homosexueller Pfarrer
Acht Altbischöfe der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben sich gegen das neue Pfarrerdienstrecht der EKD verwahrt. In einem Offenen Brief kritisieren sie die Formulierung, daß „gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften“ der Ehe von Mann und Frau gleichwertig seien und darum auch in solchen Partnerschaften lebende Pfarrerinnen und Pfarrer ordiniert und zum Pfarrdienst zugelassen werden könnten.
Die Altbischöfe erklären, die Gründe der Heiligen Schrift, mit denen die Kirche Homosexualität als widernatürlich und schöpfungswidrig zu beurteilen hat, sollten auch von denen ernst genommen werden, die sie ihrerseits ablehnen. Eine freie Gesellschaft müsse eine freie, kontrovers geführte Diskussion darüber ertragen.
In gedruckter Form erscheint der Offene Brief in der Zeitschrift Chrismon, die der Ausgabe der „ZEIT“ vom 13. Januar 2011 beiliegt. FreieWelt.net veröffentlicht den Offenen Brief im Wortlaut.
http://www.freiewelt.net/nachricht-6308/ekd%3A-bisch%F6fe-gegen-ordination-von-pfarrern-aus-%22gleichgeschlechtlichen-lebensgemeinschaften%22.html
Foto: geralt/photoopia

 Foto: geralt/photoopiaAcht Altbischöfe der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben sich gegen das neue Pfarrerdienstrecht der EKD verwahrt. In einem Offenen Brief kritisieren sie die Formulierung, daß „gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften“ der Ehe von Mann und Frau gleichwertig seien und darum auch in solchen Partnerschaften lebende Pfarrerinnen und Pfarrer ordiniert und zum Pfarrdienst zugelassen werden könnten.

Die Altbischöfe erklären, die Gründe der Heiligen Schrift, mit denen die Kirche Homosexualität als widernatürlich und schöpfungswidrig zu beurteilen hat, sollten auch von denen ernst genommen werden, die sie ihrerseits ablehnen. Eine freie Gesellschaft müsse eine freie, kontrovers geführte Diskussion darüber ertragen.

In gedruckter Form erscheint der Offene Brief in der Zeitschrift Chrismon, die der Ausgabe der „ZEIT“ vom 13. Januar 2011 beiliegt. FreieWelt.net veröffentlicht den Offenen Brief im Wortlaut.

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