Dorothee Bär: Das Betreuungsgeld wird kommen

Dorothee Bär: Das Betreuungsgeld wird kommen
Entgegen den Äußerungen des FDP-Generalsekretärs Christian Lindner erklärt die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär in einer aktuellen Pressemitteilung, daß das Betreuungsgeld eingeführt werden wird. Mit seiner ablehnenden Haltung dem Betreuungsgeld gegenüber stelle sich Lindner gegen den schwarz-gelben Koalitionsvertrag. „Das Betreuungsgeld ist eine Frage der Gerechtigkeit – und es wird kommen“, sagt Bär. Damit offenbare die FDP ein Familienbild, in dem nur die Frauen Anerkennung erfahren, die arbeiten würden. Dies sei eine „Diskreditierung der Familien, in denen sich Eltern selbst um die Betreuung ihrer Kinder kümmern“.
Der Staat dürfe nicht nur einseitig die Familien unterstützen, die ihre Kinder in eine Betreuungseinrichtung geben. „Das Betreuungsgeld ist eine Anerkennung für die Erziehungsleistung“ und die „Betreuung der Kinder zu Hause ist keine Erziehung zweiter Klasse“, verdeutlicht Bär. Jedes Familienmodell müsse der Politik gleich wichtig sein und unterstützt werden: „Durch den Ausbau der Betreuungsplätze einerseits und durch das Betreuungsgeld andererseits. Wir bevormunden die Eltern nicht, wir trauen ihnen etwas zu.“
http://www.csu.de/partei/unsere_politik/familie_frauen/familienpolitik/115811153.htm

Dorothee BaerEntgegen den Äußerungen des FDP-Generalsekretärs Christian Lindner erklärte die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär in einer aktuellen Pressemitteilung, daß das Betreuungsgeld eingeführt werden wird. Mit seiner ablehnenden Haltung dem Betreuungsgeld gegenüber stelle sich Lindner gegen den schwarz-gelben Koalitionsvertrag. „Das Betreuungsgeld ist eine Frage der Gerechtigkeit – und es wird kommen“, sagte Bär.

Damit offenbare die FDP ein Familienbild, in dem nur die Frauen Anerkennung erfahren, die arbeiten würden. Dies sei eine „Diskreditierung der Familien, in denen sich Eltern selbst um die Betreuung ihrer Kinder kümmern“.

Der Staat dürfe nicht nur einseitig die Familien unterstützen, die ihre Kinder in eine Betreuungseinrichtung geben. „Das Betreuungsgeld ist eine Anerkennung für die Erziehungsleistung“ und die „Betreuung der Kinder zu Hause ist keine Erziehung zweiter Klasse“, verdeutlichte Bär. Jedes Familienmodell müsse der Politik gleich wichtig sein und unterstützt werden: „Durch den Ausbau der Betreuungsplätze einerseits und durch das Betreuungsgeld andererseits. Wir bevormunden die Eltern nicht, wir trauen ihnen etwas zu.“

Quelle: CSU.de

Kommentare

  1. Anne Müller sagt:

    Ich bin zweifache Mutter, weiß also wovon ich rede. Auch wenn meine Kinder bereits junge Erwachsene sind.

    Die Kita ist eine sehr wichtige Institution für JEDES Kind. Meines Erachtens muss nicht nur jedes Kind das Jahr vor der Einschulung einen Kindergartenplatz haben, sondern auch die Kita in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt darauf achten, dass die Kinder gerade im Jahr vor der Einschulung auch regelmäßig die Kita besuchen.

    Die Kinder lernen im Kindergarten das soziale Miteinander. Und ich finde, das sollte nicht erst in der Schule gelernt werden müssen. Auch werden im Jahr vor der Einschulung besondere Vorschulprogramme, wie z. B. Förderung der Motorik, logisches Denken, Gruppenarbeiten usw. spielend eingebracht.
    Das sind Angebote, die jedes Kind mitnehmen muss um es in der Schule später einfacher zu haben.
    Wichtig ist auch, dass das Kind regelmäßig die Kita besucht. So als eine Art schleichende Verpflichtung zum folgenden regelmäßigen Schulbesuch.
    Kinder, die häufig in der Schule fehlen, fehlen im Berufsleben auch häufiger.

    Ideal ist der Kindergarteneintritt, wenn das Kind 3 Jahre ist. Ein Soll, wenn es vier ist und es sollte ein muss sein, wenn es fünf ist.
    Kinder unter drei sollten nur in Ausnahmefällen bereits in die Kita. M.E. jedoch auf keinen Fall vor dem zweiten Lebensjahr.

    Kinder bereichern unser Leben ungemein. Es ist nicht gut, dass es jetzt noch gefördert wird, dass sie es in der Einschulungsphase schwerer haben … durch das Betreuungsgeld … um auf einen Kindergartenplatz zu verzichten.

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