Petropulos: Staat muß Ehe fördern

Petropulos: Staat muß Ehe fördern
Auf der Klausurtagung am Wochenende verteidigte Kanzlerin Angela Merkel das Ehegattensplitting. Die CDU werde am Ehegattensplitting im Steuerrecht festhalten. Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen, begrüßt diese Haltung, denn der Staat profitiere enorm selbst von der kinderlosen Ehe: „Ehepartner müssen füreinander einstehen, ob bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Deshalb muss der Staat die Ehe besonders fördern“, sagt Petropulos.
Die Möglichkeit der gemeinsamen Veranlagung bei der Steuer bietet den Eheleuten zudem Wahlfreiheit, selbst darüber zu entscheiden, wer daheim bleibt und wer arbeiten geht. Daß diese Regelung der Frau eher zum Nachteil gereicht, da meist sie es ist, die aus dem Erwerbsleben aussteigt, weist Petropulos als „Phantomdebatte“ zurück: „Wer glaubt, dass Frauen wegen der Förderung der Ehe ihre Karriere aufgeben, unterstellt ihnen Unmündigkeit.“ Der Staat solle lieber insgesamt mehr Geld für Familien und Kinder ausgeben, statt diese gegen die Ehe auszuspielen.

Kostas PetropulosAuf der Klausurtagung am Wochenende verteidigte Kanzlerin Angela Merkel das Ehegattensplitting. Die CDU werde am Ehegattensplitting im Steuerrecht festhalten. Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen, begrüßt diese Haltung, denn der Staat profitiere enorm selbst von der kinderlosen Ehe: „Ehepartner müssen füreinander einstehen, ob bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Deshalb muss der Staat die Ehe besonders fördern“, sagt Petropulos. Mit dem Ehegattensplitting fahre der Staat vergleichsweise billig.

Die Möglichkeit der gemeinsamen Veranlagung bei der Steuer biete den Eheleuten zudem Wahlfreiheit, selbst darüber zu entscheiden, wer daheim bleibt und wer arbeiten geht. Daß diese Regelung der Frau eher zum Nachteil gereiche, da meist sie es sei, die aus dem Erwerbsleben aussteige, weist Petropulos als „Phantomdebatte“ zurück: „Wer glaubt, dass Frauen wegen der Förderung der Ehe ihre Karriere aufgeben, unterstellt ihnen Unmündigkeit.“ Der Staat solle lieber insgesamt mehr Geld für Familien und Kinder ausgeben, statt diese gegen die Ehe auszuspielen.

Quelle: Tagesspiegel

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