Familienpolitik 2011: Bessere Vereinbarkeit und mehr Gleichstellung

Foto: (Kristina Schröder) BMFSFJ / L. Chaperon Bundesfamilienministerin Kristina Schröder informierte in der gestrigen Sitzung den Familienausschuß über ihre politischen Vorhaben im Jahr 2011. Im Mittelpunkt stehe auch weiterhin die Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dafür werde sie gemeinsam mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden eine „Charta der Familienfreundlichkeit“ für familienfreundlichere Arbeitszeitmodelle erarbeiten. Zudem sprach sie sich für mehr berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen aus.

Mehr Frauen müßten in Führungspositionen gebracht und die Lohnunterschiede abgebaut werden, so Schröder. Auf der anderen Seite sollen mehr Männer für bislang vornehmlich weibliche Berufe beispielsweise die Kinderbetreuung begeistert werden.

Noch in dieser Legislaturperiode soll das Elterngeld weiterentwickelt und das Betreuungsgeld eingeführt werden. Allerdings sei dies wegen des Sparkurses der Regierung in diesem Jahr nicht mehr realisierbar, schränkte die Ministerin ein.

Weitere wichtige Punkte im Jahr 2011 werden ein Gesetz zur Familienpflegezeit, der Bundesfreiwilligendienst, die Weiterförderung von Mehrgenerationenhäusern und der Ausbau des Kinderschutzgesetzes sein.

Pressemitteilung Familienausschuß vom 26.01.2011
Foto: (Kristina Schröder) BMFSFJ / L. Chaperon

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