„Charta für familienbewusste Arbeitszeiten“

Foto: BMFSFJ.deDas Ergebnis des gestrigen Spitzentreffens der Bundesregierung und des Familienministeriums mit Vertretern der Wirtschaft und des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin ist eine „Charta für familienbewusste Arbeitszeiten“. Politik und Wirtschaft verpflichten sich damit auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Familienerfahrung darf auf dem Arbeitsmarkt nicht länger als Störfaktor gelten“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Treffen.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder plädierte für eine Unternehmenskultur, die „Respekt vor familiärer Verantwortung hat“. Dafür brauche es flexible Arbeitszeitmodelle, die den Bedürfnissen der Arbeitnehmer entsprechen.

Quelle: Hamburger Abendblatt

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Kommentare

  1. Melanie Gatzke sagt:

    “Charta für familienbewusste Arbeitszeiten”
    Frau Schröder, damit sind sie auf dem richtigen Weg.
    Allerdings gehören dazu auch noch flexible Kindergartenöffnungszeiten.
    Keine berufstätige Mutter kann ihr Kind sicher und regelmäßig um 16 Uhr abholen, solange die Arbeitgeber starre Zeiten vorgeben und keine familienfreundliche Arbeitszeit ermöglichen.
    Weiterer Vorschlag von meiner Seite wäre:
    Förderung von Betriebskindergärten–
    vor allem Kleinkinder sollte man so nahe wie möglich an der Arbeitsstelle der Mutter haben mit flexiblen Öffnungszeiten. Wo das „noch nicht“ möglich ist- vieleicht wenigstens einen Raum für Notfälle..
    Das bedeutet im Klartext: Zu jeder Arbeitsstelle eine Kinderbetreuung bereitstellen, das wäre eine lohnende Zukunft.
    Den Betriebskindergärten gehört die Zukunft, das würde Frauen enorm entlasten und auch die Berufstätigkeit viel leichter ermöglichen. Viele Betriebe haben das leider noch nicht begriffen.
    Nur wenn die Belange der Familien in der zukünftigen Arbeitswelt mit berücksichtigt werden, hat unsere Gesellschaft eine gute Zukunft.Es wäre zum Wohle aller Beteiligten. Wer es sich irgendwie schon leisten kann, soll damit vorangehen.
    Kinder brauchen keine mit Material vollgestopften modernst ausgestatteten Kindergärten, es geht auch bescheidener.Gruppenspiele-Gemeinschaftsspiele miteinander fördern genauso und Kinder haben Spass.Das Wohl des Kindes hängt nicht von der Menge des toten Materials ab, eher schon von der lebendigkeit aller Beteiligten- auch der Erziehrin.
    Viele unsinnige Vorschriften gehören ebenso mal entrümpelt, dann wird es für die Betriebe auch leichter,Kindergärten einzurichten.

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