Studie: „Warum kriegt ihr keine Kinder?“

Studie: „Warum kriegt ihr keine Kinder?“
Den Ursachen für die niedrigen Geburtenzahlen in Deutschland versucht eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der Zeitschriften ELTERN und ELTERN family auf den Grund zu gehen. Demnach wünscht sich die Mehrheit der Befragten zwar Kinder, finanzielle Unsicherheiten oder der fehlende Partner stünden der Realisierung allerdings häufig im Weg. Gefragt nach allgemeinen Gründen gab die überwiegende Mehrheit die unsichere Arbeitsmarktsituation für die niedrige Geburtenrate an. An zweiter Stelle nannten die Befragten die geringe gesellschaftliche Anerkennung für Erziehungsleistung.
Weitere Gründe seien die ohnehin schon hohe Belastung im Alltag, die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie und die Wichtigkeit der eigenen Karriere.
Über eine ungewollte Schwangerschaft würde sich die Hälfte der Befragten freuen.
Damit aus „Kinderwünschen auch wirklich Kinder werden“, müßten Politik und Wirtschaft „Rahmenbedingungen schaffen, auf die man sich länger als eine Wahlperiode verlassen kann. Die Gesellschaft kann jungen Eltern täglich zeigen, dass sie und ihre Kinder erwünscht und eine Bereicherung für ein alterndes Land sind. Wir Eltern müssen die besten Botschafter dafür sein, dass Kinder eine tolle Lebensoption sind – statt uns und unseren Mit-Eltern durch überzogene Perfektionsansprüche das Leben schwer zu machen“, sagte die Chefredakteurin von ELTERN und ELTERN family, Marie-Luise Lewicki, bei der Präsentation der Studie in Berlin.

Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.deDen Ursachen für die niedrige Geburtenzahl in Deutschland versucht eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der Zeitschriften ELTERN und ELTERN family auf den Grund zu gehen. Demnach wünscht sich die Mehrheit der Befragten zwar Kinder, finanzielle Unsicherheiten oder der fehlende Partner stünden der Realisierung allerdings häufig im Weg. Gefragt nach allgemeinen Gründen gab die überwiegende Mehrheit die unsichere Arbeitsmarktsituation für die niedrige Geburtenrate an. An zweiter Stelle nannten die Befragten die geringe gesellschaftliche Anerkennung für Erziehungsleistung.

Weitere Gründe seien die ohnehin schon hohe Belastung im Alltag, die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie und die Wichtigkeit der eigenen Karriere.

Über eine ungewollte Schwangerschaft würde sich die Hälfte der Befragten freuen.

Damit aus „Kinderwünschen auch wirklich Kinder werden“, müßten Politik und Wirtschaft „Rahmenbedingungen schaffen, auf die man sich länger als eine Wahlperiode verlassen kann. Die Gesellschaft kann jungen Eltern täglich zeigen, dass sie und ihre Kinder erwünscht und eine Bereicherung für ein alterndes Land sind. Wir Eltern müssen die besten Botschafter dafür sein, dass Kinder eine tolle Lebensoption sind – statt uns und unseren Mit-Eltern durch überzogene Perfektionsansprüche das Leben schwer zu machen“, sagte die Chefredakteurin von ELTERN und ELTERN family, Marie-Luise Lewicki, bei der Präsentation der Studie in Berlin.

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