Verband der Familienfrauen und -männer für Familienfaire Sozialreform

Gertrud Martin/Bundesvorsitzende des Verbandes der Familienfrauen und -männer e.V.Die Vorsitzende des Verbands der Familienfrauen und -männer e.V., Gertrud Martin, unterstützt unsere Forderung für eine familiengerechte Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme. Das Thema sei für ihren Verband sehr wichtig, da es eng mit ihrem Anliegen verknüpft ist, „die gesellschaftliche und politische Anerkennung der Gleichwertigkeit von elterlicher Erziehungsarbeit und außerhäuslicher Erwerbsarbeit zu erreichen“.

Häusliche Erziehungsarbeit werde derzeit massiv diskriminiert. Als Familienleitbild gelte das Doppelerwerbspaar, dessen Kinder außer Haus betreut werden. „Kinder sind die Garanten von Zukunft und auch die Träger unserer umlagefinanzierten Sozialsysteme“. Gerade deshalb müßten Mütter, die ihre Kinder daheim betreuen, erziehen und versorgen eine ebensolche Wertschätzung ihrer wichtigen Arbeit erfahren, wie berufstätige Frauen und Mütter.

Eine deutlichere Anerkennung der Erziehungsleistung beispielsweise durch eine Beitragsstaffelung bei der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung nach Anzahl der Kinder wäre ein wichtiger und richtiger Schritt hin zu einer Gleichbewertung von Familien- und Erwerbsarbeit. Das gelte ganz besonders auch für Mehrkindfamilien, die in der aktuellen Familienpolitik überhaupt keine Rolle zu spielen scheinen, „obwohl wir die dringend brauchten“, so Martin.

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