Saarlands Ministerpräsident Peter Müller für Betreuungsgeld

Der scheidende Saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) hat sich für die Einführung eines Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre Kinder daheim erziehen und betreuen, ausgesprochen. Familie sei für unsere Gesellschaft überlebenswichtig, sagte er in einem Interview im Nachrichtenmagazin „Focus“. Deshalb habe er „Sympathie für ein Betreuungsgeld“. Krippen und Kindergärten dürften nicht stärker gefördert werden, als die „als Erziehung zu Hause“, so Müller.

Es gehe dabei um die Frage, was „uns unsere Kinder und die Übernahme von Erziehungsverantwortung wert“ seien. „Wenn wir Eltern wirklich Wahlfreiheit geben wollen, wie sie ihre Kinder erziehen, dann ist das Betreuungsgeld ein sinnvolles Angebot“, betonte der CDU-Politiker.

Quelle: „Allergisch gegen Heldenverehrung. Peter Müller (CDU) über seinen Ausstieg aus der Politik“. In: Focus-Magazin, Nr. 31 vom 01.08. 2011, S. 28ff.

Foto: Alexander Kowalski/Lizenz: CC-BY-SA-2.5

Kommentare

  1. katrin pohle sagt:

    das ist genau die richtige richtung – da sonst unser staat weiter die familien ausrottet. wieviele eltern geraden in „herzens“ konflikte, weil sie ihre kinder aus finanziellen gründen nicht zuhause betreuen können. weiterhin tritt aber unser staat für die „homo“ ehe ein ( wo eindeutig keine kinder gezeugt werden können) oder für ganztagsbetreuung (fremdbetreuung) . ganztagsbetreuung hat es in der ehemaligen ddr gegeben, da wollte der staat ganz explizit die kinder betreuen und erziehen. selbigen trend erleben wir heute wieder , er schleicht sich wie ein geschür langsam an die gesamtheit – „welcome to the brave new world“ . ich möchte das alles nicht !!!!!!!!!

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