Piraten-Politiker für Staatliche Sexualisierung der Kindheit

Simon Kowalewski, Direktkandidat der Piraten-Partei in Tempelhof-Schöneberg, lehnt die Forderungen der Initiative gegen die „Staatliche Sexualisierung der Kindheit“ ab.  Kinder entwickelten sich so „zu noch verklemmteren … Kindern“ und die Zahl der Teenangerschwangerschaften würde zunehmen, begründete er seinen Standpunkt.

Die „Vermittlung der verschiedenen Spielarten der Liebe ist immens wichtig“, so Kowalewski in seiner Antwort auf den Fragebogen und das Anschreiben der Initiative Familienschutz. Viele Eltern seien damit allerdings oft „überfordert oder ideologisch zu engstirnig“.

Zur Antwort von Simon Kowalewski

Foto: http://berlin.piratenpartei.de/2011/08/13/simon-kowalewski/

Kommentare

  1. Gast sagt:

    Ich unterstütze Simon Kowalewskis Antwort voll und ganz! Nicht der Staat „sexualisiert“ Kinder, sondern die Werbung, entsprechende (überall frei zugängliche) Hochglanzmagazine, ebenso frei zugängliche Internetporno-Seiten usw. Das Schulsystem muss dem eine sachkundige, menschenfreundliche, ethische und schamfreie Sexualaufklärung leisten – für JEDES Kind. Diejenigen, die dagegen protestieren, tun das meiner Meinung nach hauptsächlich, um Kinder überhaupt von diesem Thema abzuhalten, und eben nicht, weil sie selbst als Eltern die bessere Aufklärungsarbeit leisten könnten!

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