Eltern fordern Distanzierung der Bertelsmann-Stiftung zu „Verdummungsprämie“

In einer gemeinsamen Presseerklärung kritisieren die Initiative Familienschutz, Agens e.V., der Verband der Familienfrauen und -männer e.V. und Familiennetzwerk e.V. die Äußerung des Vorstandsmitgliedes der Bertelsmann-Stiftung, Jörg Dräger. In der WDR-Sendung „Westpol“, ausgestrahlt am 23. Oktober 201, hatte er das Betreuungsgeld als eine „Verdummungsprämie“ bezeichnet. Dies sei „erstens diskriminierend und zweitens sachlich falsch“. Als Vertretung tausender von Eltern fordern die Unterzeichner der Presseerklärung deshalb „die Bertelsmann-Stiftung auf, sich von den Äußerungen ihres Vorstandsmitgliedes Jörg Dräger zu distanzieren“. 

Herr Dräger stelle damit nicht nur einmal mehr alle Eltern in Deutschland unter Generalverdacht spreche ihnen damit „pauschal ihre Erziehungsfähigkeit ab“, er gehe darüber hinaus „sogar soweit, dass diesen Kindern, die nicht in staatlichen Institutionen erzogen werden, eine „Verdummung“ drohe, sollten sie unter der Fürsorge ihrer Eltern stehen.“ Dies sei für alle Eltern und Familien ein nicht hinnehmbarer Affront.

Foto: Gerd Altmann/dezignus.com / pixelio.de

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