Christian Lindner: „Für nicht genutzten Opernplatz gibt es auch keinen Entschädigungsanspruch“

Christian Lindner, FDP-Spitzenkandidat in NRW, hält zusätzliche Geldleistungen zur Unterstützung der Familien speziell das Betreuungsgeld „für nicht angezeigt“. In seiner Antwort auf die Initiative „JA zum Betreuungsgeld – Mütter fordern Wahlfreiheit!“ betonte er zwar, daß die FDP sich bei der Abstimmung zum Betreuungsgeld vertragstreu verhalten werde. Er persönlich „würde es aber begrüßen, wenn die CSU das Betreuungsgeld selbst noch einmal gründlich überprüft und zurückstellt“.

Er begründete seine ablehnende Haltung damit, daß man für einen nicht in Anspruch genommenen Opernplatz auch keine Entschädigung bekommen würde. Das Betreuungsgeld setze bildungspolitisch „falsche Anreize“. Es sei zudem fraglich, so Lindner, ob der Staat angesichts des Fachkräftemangels „zusätzliche Anreize für das Zuhause bleiben eines Elternteils setzen sollte“, statt mehr Geld in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu investieren. „Angesichts der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte, sollten wir bei der Einführung neuer Staatsausgaben generell sehr zurückhaltend sein.“

Lesen Sie hier die ganze Antwort von Christian Lindner.

Bild: Christian Lindner (Quelle: Tulipana/wikipedia.de)

Kommentare

  1. Als Mutter, Ehefrau und Chefsekretärin, die sich nach 38 Jahren Berufstätigkeit nun im (Un)ruhestand als Mutmacherin für Menschen mit Depressionen und Mentaltrainerin als Weiterentwicklung der Psychotherapie authentisch durchlebt und weitergebildet hat. Eine Frau die weiß was es heißt alle K’s, also Kind – Küche – Kirche – Karriere miteinander zu verbunden zu haben, kann nur sagen, was sollen eigentlich 100 oder 200 Euro Betreuungsgeld? Sie dienen wirklich niemandem. Stattdessen sehe ich, dass den Frauen, die immer noch für und im Fortbestand der Generationen direkt eingebunden sind und überdimensionales zu leisten im Stande sind und es auch zumeist leisten, ganz anders zu helfen und unter die Arme zu greifen. Die „gescheiten“ Frauen sehen natürlich in erster Linie ihre Karriere und spätere Altersversorgung. Und das ist auch gut so, ich habe es durchlebt und kann nur sagen, traurig für die Frauen, die kaum ihre eigene Altersversorgung in der jetzt jungen-alten Generation vorzuweisen haben. Das ist bitter und noch bitterer wird es für die jetzt junge Generation in diesem Alter sein….. Ich erkläre es deshalb so ausführlich, weil eine entsprechende Alterversorgung = Lebensqualität bedeutet. Deshalb sehe ich mit Begeisterung eine Altersversorgung für die jungen Frauen, die sich für die Kindererziehung stark machen und gebrauchen lassen. Das hilft Ihnen sehr viel mehr, als jetzt die vielleicht 150 Euro. Sie haben gerade in jungen Jahren noch Eltern, die ihre Enkelkinder gerne verwöhnen und deshalb haben die meisten jungen Familien einen solchen Betrag immer parat. Aber später, wenn die Elterngeneration nicht mehr da ist und die eigene Altersversorgung auch nicht, dann wird es u. U. ganz bitter. Und das sehe ich heute schon bei den „abgespeckten“ Rentenanwartschaften auf alle in der nachkommenden Generation zukommen. Also seien Sie weitblickend und schließen Sie heute schon die Lücke, die Sie sonst morgen total überfordern wird und eine noch viel weitergehende Altersarmut in unserem sonst so schönen Deutschland hervor bringt. An dieser Stelle ist in Wahrheit der „Zankapfel“ zu finden.
    Ich hoffe sehr, als Frau die viele Facetten des Lebens bereits (erfolg-reich) hinter sich hat, kann Ihnen hier allesamt eine Weiterentwicklung mit Perspektive anstoßen…..
    Ihre
    Gerda Gutberlet-Zerbe
    *Mutmacherin* für Menschen mit Depressionen
    Mentaltrainerin, mit positiver Energie, Weiterentwicklung und Perspektive für’s nächste Jahrzehnt

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