Junge Union Südbaden fordert 400 Euro Betreuungsgeld

Pressemitteilung CDU Südbaden „Das Betreungsgeld ermöglicht eine gute finanzielle Stütze einer jungen Familie im ersten Lebensjahr des Nachwuches. Bis zur Regelbetreuung ab 3 Jahren sind aber zwei Jahre mit ungewisser Versorgung. Der weitere Ausbau der Krippenplätze und der Unter-Dreijährigen-Versorgung bietet den Familien eine gute Betreuungsleistung. Eine spezielle finanzielle Unterstützung soll es nun durch das Betreuungsgeld i.H.v. 150 € geben. 
Die Höhe ist allerdings aus Sicht der JU Südbaden nicht ausreichend um eine Versorgung er ermöglichen. die 150 € sind nicht geeignet, um ein Gehaltsausfall zu kompensieren. Die JU Südbaden fordert daher die Bundesregierung auf, ein umfassendes Gesamtkonzept für die Betreuung von Kindern von 2-3 Jahren vorzulegen. Nach Ansicht der JU Südbaden muss für die Familien finanziell möglich sein, zwischen der Betreuungseinrichtung und der Eigenbetreuung zu wählen. Der Bezirksvorsitzender der JU Südbaden Johannes Rothenberger findet: „Insgesamt müssen Familien mehr gefördert werden, direkt finanziell und durch den Ausbau von Betreuungseinrichtungen.“ Caroline Jenkner und Caroline Schuster vom AK Familie und Soziales der JU Südbaden finden, dass 150 € nicht ausreichend sind für eine freie Wahl.

Nach Ansicht der JU Südbaden müsste eine direkte Förderung mindestens 400€ betragen. Eine Lösung über Gutscheine wird abgelehnt. Gutscheine könnten nur für Nötiges ausgegeben werden. Somit wird das Geld frei, welches man sonst dafür aufwende, so Rothenberger. Man könne den Familien schon zutrauen, dass sie zu großen Teilen verantwortlich mit dem Geld umgehen können. Zudem müssten die Rentenversicherungsbeiträge in dieser Zeit übernommen werden. Sofern das Geld missbräuchlich verwendet würde, müsste auch die Möglichkeit bestehen, die Gelder zu senken oder zu kappen. Zusätzlich zu Sozialleistungen wäre dieses Geld aber nicht zu beanspruchen. Ein Krippenplatz kostet den Staat rund 1000€. Damit könne man eine Betreuung zu Hause mit 400€ gut bezahlen.

Die Betreunngszahlung könnte an bestimmte Bedingungen wie z.B. das Erlernen der Deutschen Sprache und ärztliche U-Untersuchungen gekoppelt sein, so Rothenberger. Gerade im Ländlichen Raum könnte man so eine flexible Betreuungsstruktur ermöglichen.“

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Kommentare

  1. Rolf Graf sagt:

    400€ ,habe ich erst vor einigen Tagen gehört wird für jedes Kind von Anfang an in Norwegen bezahlt wen es zuhause betreut wird.

    Vielleicht auch bald bei uns? Norwegen zeigt es geht.

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