Papst fordert familienfreundlichere Arbeitswelt und Wirtschaft

Vor rund einer 1 Million Menschen rief Papst Benedikt XVI. während des Abschlußgottesdienstes zum Weltfamilientag in Mailand dazu auf, „familienfreundlichere Bedingungen in Wirtschaft und Arbeitswelt“ zu schaffen. „Die einseitige Logik des eigenen Nutzens und des maximalen Profits“ verhindere eine „harmonische Entwicklung, zum Wohl der Familie und zum Aufbau einer gerechteren Gesellschaft“, betonte der Papst. Das Familienleben sei die „erste und unersetzliche Schule der gesellschaftlichen Tugenden“.

Daneben warb der Papst auch für die Beibehaltung des arbeitsfreien Sonntags. Der Sonntag sei „wie eine Oase, in der wir innehalten, um die Freude der Begegnung zu verkosten und unseren Durst nach Gott zu stillen“. „Er ist der Tag der Kirche, (…) der Familie und „des Menschen und seiner Werte.“

Zur Rede von Papst Benedikt XVI.

Foto: Flickr (Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Kommentare

  1. Antonie J.M.Wouters sagt:

    Wenn der Heilige Vater von „Familie “ spricht, weiß ER nur allzu gut, welches Potential in ihr steckt bzw. stecken kann! Vor kurzem habe ich ein Video gesehen, welches die Kindheit dieses authentischen Menschen im Familien-, kirchlichen und gesellschaftlichen( ja: auch nachbarschaftlichen) Gefüge beschrieb.- Da fehlen sogar mir die Worte: der Halt aneinander und die vielfältigen Möglichkeiten sinnvoller Freizeitgestaltung im kirchlichen Bereich- selbst in schwieriger Zeit, sowie die Vorbildfunktion der Eltern waren wohl prägend- die GEMEINSAME Priesterweihe der beiden Brüder, auch „Orgelratz“ ( Georg Ratzinger)- und „Bücher-Ratz“( , Joseph, heute: Papst Benedikt XVI)genannt( übrigens: nicht nur diese Bezeichnung „erdet“ die Beiden…)- vor mehr als 60 Jahren- sind für mich ein deutliches Zeichen von Gottes begleitender Nähe- auch und vielleicht gerade in der heutigen Zeit. Wenn teils auch ( gezwungenermaßen erforderlich) berufstätige Mütter als „die“ Ursache psychischer Leiden ihrer Kinder abgewertet werden, Väer behördlichgerseits in zweckdienlich eingefädelten Gerichtsverfahren „entsorgt“ werden und Kinder zur Ware werden (Zitat: „…in Deutschland muß man sich seine Kinder kaufen…“ bzw. „wir machen uns hier bei Gericht unsere Gesetze selber…“ bzw. uns überprüft NIE eine(r)…“), ärztlicherseits kaum ein Kind noch als „normal“ gewertet wird- alles sich möglichst unter schönungslos, teils brutaler behördlicher Kontrolle künftig „abspielen“ soll-da bleibt den Menschen dennoch eines: eine große, unstillbare Sehnsucht nach „dem“, was Menschen als von Gott erschaffenes Wesen eigentlich ausmacht: Liebe, Geborgenheit und freie Selbstentfaltung. Dabei kommen der Kirche- als Familie aller Gläubigen- und auch der Familie als schöpferischer Gemeinschaft von Mann, Frau und Kind(ern), die niemals( trotz intensivster Anfeindungen)Auslaufmodelle sein werden- großartige Aufgabe zu: Erneuerung und Wiederaufbau!

  2. Antonie J.M.Wouters sagt:

    sorry: Druckfehler(teufelchen)incl.: VäTer…behördlicherseits…u. schonungslos

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