Bertelsmann Stiftung: Verpflichtende Ganztagsschulen statt Kinder- und Elterngeld

Die Zahl der Ganztagsschulen in Deutschland ist in den letzten Jahren gewachsen. Nur 30 Prozent der Schüler nutzten allerdings das Angebot. Zu diesem Schluß kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmannstiftung fordert deshalb die Einführung eines Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsschulplatz. Zur Deckung der bis zu 9,4 Mrd. Euro Investition pro Jahr sollten „Transferleistungen wie Kindergeld oder Elterngeld“ beschränkt werden, so Dräger. 

Zur Deckung der bis zu 9,4 Mrd. Euro Investition pro Jahr sollten „Transferleistungen wie Kindergeld oder Elterngeld“ beschränkt werden, so Dräger.

 

Allerdings sprechen sich laut verschiedener Umfragen nur ein Drittel der Eltern für die Einführung verpflichtender Ganztagsschulen aus. Es scheint also mehr als fraglich, ob die Forderungen der Bertelsmann Stiftung überhaupt im Sinne der Familien ist.

Quelle: welt.de

Kommentare

  1. Renate Maul sagt:

    Da mein Mann nach Krankheit verstorben ist und ich arbeiten gehe, uns keine Oma oder Tante zur Verfügung steht zwecks Betreuung usw. ist es notwendig, dass meine Tochter in eine Ganztagsschule geht, in der es keinen Unterrichtsausfall gibt und sie nicht ohne Mittagessen nach Hause geschickt wird, wie vorher in der Grundschule erlebt. Ich bezahle für diese „Dienstleistung“ allerdings Schulgeld und die Schulbücher kamen mich für die 7.Klasse 250,- wobei auch etwa 4 Bücher bis zum Abitur reichen sollen… Wenn aus welchen Grund auch immer die Zahlung des Kindergeldes eingestellt werden soll—- wovon zahle ich dann das Schulgeld????? Politiker die sich solchen Blödsinn ausdenken haben keine eigenen schulpflichtigen Kinder bzw. müssen nicht sehen wie sie von 1200,- netto im Monat zurecht kommen müssen:(
    Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

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