Elterninitiative für Familiengerechtigkeit: „Ja zum Betreuungsgeld“ – Statement

„Die Wertschätzung von Kindern und deren Eltern hat durch die üble Gezänk um das Betreuungsgeld schwer gelitten. Kinder sind aber für das Gemeinwohl ein Segen, wenn sie in elterlicher Obhut und Fürsorge als kostbares Individuum geschätzt und geliebt werden. 

Haben wir uns in Deutschland nicht schon genug blamiert durch unsere unselige Debatte um das vereinbarte Mini-Betreuungsgeld? Müssen wir uns jetzt auch noch den Spott unserer europäischen Nachbarn aufhalsen, indem wir Eltern durch die Verweigerung von 150 Euro Betreuungsgeld bestrafen, wenn sie ihre Kleinsten eigenverantwortlich erziehen wollen? Wir sind für ein Betreuungsgeld in Höhe der staatlichen Krippenförderung.“
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Zur Initiative:
Elterninitiative für Familiengerechtigkeit im Landkreis Ravensburg: „Der dramatische demographische Schwund unserer Gesellschaft verlangt dringend ein Umdenken bevor das Versorgungssystem mangels Nachwuchs vollends kollabiert. Diese Gründe sind es, die uns bewogen, den Frust vieler Familien in einer Elterninitiative zu bündeln.“
www.familiengerechtigkeit-rv.de

Kommentare

  1. Gitta K. sagt:

    Obwohl ich ein glühender Anhänger von Familien bin und enorme Gefahren für die Kinder durch Krippen- und Ganztagsbetreuungen bin, ödet mich der Kampf ums Betreuungsgeld langsam an.
    Es gibt viel Gefährlicheres, das die Familien bedroht als fehlende 150 Euro, nämlich die gesponserte familienfeindliche Einstellung. Hier muss gegengehalten werden, nicht nur in Form von Verteidigung, sondern auch in Form von Angriff auf die verlogene Werbung für die Fremdbetreuung.

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