Dr. Wunsch übergibt Faktensammlung zum Betreuungsgeld an Familienministerin

Anlässlich der Teilnahme von Bundes-Familienministerin Schröder an der 6. Sitzung des „Beirates für Jungenpolitik“ in den Räumen des Hauses der Jugend in Neuss konnte der Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch der Ministerin eine Zusammenstellung von Fachanalysen und Diskussionspapieren zu den Themenfeldern Jugend-Gewalt, Missbrauch und Familienpolitik überreichen.

Einen Schwerpunkt bildeten wichtige Fakten zur Qualifizierung der Diskussion zum Betreuungsgeld. Auf die Frage, welche Wirkung diese Material-Zusammenstellung wohl bei der Ministerin auslösen würde bzw. gezielt erhofft würde, äußert Dr. Wunsch: „Wenn Ministerin Schröder diese Mappe wirklich durchliest und nicht irgendwo im Tagesgeschehen einfach liegen lässt, dann hat sie viel passgenaue Argumente für ihr Ministerium, um den Gegnern des Betreuungsgeldes, ob in den eigenen Reihen oder innerhalb der Opposition, offensiver als bisher entgegentreten zu können. Denn bei kaum einem aktuellen politischen Diskurs sind die eingebrachten Einwände gegen eine Ausgleichzahlung für die Eltern, welche keinen Krippenplatz für ihr Kind wollen, so fadenscheinig, lückenhaft und ideologie-gelenkt.“

So ist zu hoffen, dass anstelle manch dürftiger Verteidigung ein vehementes Verdeutlichen der Sinnhaftigkeit bzw. Notwendigkeit eines Betreuungsgeldes einsetzt, um so die einseitige Bevorzugung der öffentlichen Betreuung für Kleinstkinder zu beenden und echte Wahlfreiheit zu erreicht.

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