Bildungsbericht lobt Familien

Pressemitteilung Familienbund der Katholiken in Bayern Der heute erschienene Bildungsbericht des Bundes und der Länder erwähnt erstmals die Bildungsleistung der Familien. Familien haben demnach eine zentrale Bedeutung für die kindliche Bildung. Der Familienbund der Katholiken in Bayern hatte den Koordinator des Bildungsberichts bereits im Jahr 2010 gebeten, im Bericht über „Bildung in Deutschland“ zukünftig auch die Bildungsleistung der Familien zu erfassen. Dieser Bitte wurde nun erstmals entsprochen.

Der Bericht zeigt große Wertschätzung für die familiäre Bildung. Familie habe eine zentrale Rolle für den Verlauf der Bildungsbiografie. Dort fänden „unterschiedliche Bildungsprozesse statt, die langfristig die Bildungsmotivation und -chancen der Kinder erheblich beeinflussen“ (Seite 48).

Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: „Die meisten von uns haben in der Familie ihre erste sprachliche Bildung erfahren, nämlich die in der Muttersprache. Erfahrungsgemäß beherrschen wir diese Sprache besser als jede andere Sprache, die wir professionell mit Grammatikbuch und Vokabelheft lernen können. Das zeigt, wie wirksam die Familie bildet.“

Für den spitzfindigen Streit um die einzig wahre Familienpolitik schafft der Bildungsbericht endlich eine gute Faktenbasis. Wenn sowohl das Elternhaus wie auch die außerfamiliären Einrichtungen Orte der Bildung sind, dann gehören auch beide gefördert. Es geht nicht um die Frage, ob Krippenausbau oder Betreuungsgeld – beides ist nötig.

Link zum Bericht „Bildung in Deutschland 2012“, Abschnitt über Familie ab Seite 47

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