Historisches Tief: Niedrigster Geburtenstand seit Beginn der BRD

Noch nie wurden so wenige Kinder in Deutschland geboren wie im vergangenen Jahr. Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes erblickten 2011 nur 663.000 Kinder das Licht der Welt, das sind 15.000 weniger als 2010. 1964 kamen noch mehr als doppelt so viele Kinder lebend zur Welt. Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), sieht darin einen deutlichen Ausdruck des Scheiterns der bisherigen familienpolitischen Instrumente . 

„Die Politik täte gut daran, angesichts des neuen Rekordtiefs von nur 663.000 (2011) Geburten ihre Aufmerksamkeit nicht nur ständig auf die Euro und Finanzkrise zu richten, sondern bei Kinderarmut und Geburtenkrise schleunigst neue Instrumente einer tatsächlich wirksamen Familienförderung zu entwickeln“, so Löhr in einer aktuellen Pressemitteilung des CDL. Und weiter: „Wer Familienpolitik vor allem unter dem Aspekt der Erwerbstätigkeit betrachtet und fördern will, und jungen Müttern und Familien nach dem 12. bzw. 14. Lebensmonat ihrer Kinder statt finanzieller und sonstiger Entlastung und Förderung nur einen evtl. Krippenplatz anbietet, darf sich nicht wundern, wenn Kinderwünsche heute immer seltener auch realisiert werden.“

Foto: Julien Christ/pixelio.de

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