Altkanzler Schröder: „Kein Geld für eine sinnlose Herdprämie“

Mehr Investitionen in Kinderbetreuung und „kein Geld für eine sinnlose Herdprämie“ fordert Altkanzler Gerhard Schröder in einem Interview mit der „Bild-Zeitung“. Deutschland hätte immer mehr Rentner und immer weniger Arbeitnehmer, „also müssen wir möglichst viele in Arbeit bringen“, so Schröder. Viele Frauen könnten ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt wegen mangelnder Betreuungsangebote für ihre Kinder allerdings nicht nutzen.

Deshalb müßte alles Geld in den weiteren Ausbau von Betreuungsplätzen und auch in Schulen und Universitäten fließen. „Denn nur wenn wir da investieren, werden wir Deutsche wirtschaftlich an der Spitze bleiben.“

Quelle: Open-Report

Foto: www.spd-dbr.de

Kommentare

  1. Michael Bloch sagt:

    Nach Grundgesetz § 6 ist es nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht der Eltern, ihre Kinder zu erziehen. Das scheint Herr Schröder nicht zu wissen oder nicht zu interessieren.

    Auch die Rechtsprechung des BVerfG, speziell das Kinderbetreuungsurteil von 1998, nach dem der Staat jede von den Eltern gewählte Betreuungsform gleichermaßen unterstützen muss, scheint ihm fremd zu sein.

    Und die Hirnforschung, die längst erwiesen hat, dass die konstante Bindung zur Mutter für die Entwicklung des kindlichen Gehirns unerlässlich ist, ist Herrn Schröder ebenfalls egal.

    Wenn ich sehe, dass solche Menschen, die weder das Grundgesetz noch die Rechtsprechung respektieren, bei uns höchste Staatsämter bis hin zum Bundeskanzler inne halten, kann mir übel werden. Deutschland: quo vadis?

    Das Problem, dass es zu wenige junge Beitragszahler für die Rentner gibt, hat seine Ursache in der jahrzehntelangen Mütter- und Familienfeindlichkeit – und es lässt sich langfristig nur dadurch lösen, dass wir wieder familienfreundlich werden.

  2. Dem ist nichts hinzuzufügen, Herr Bloch! Danke für diese geniale Entlarvung!

    Einer, der in seinen Gaspromgewinnen fast erstickt, erlaubt sich herablassend Ratschläge zu erteilen, wofür unsere mühsam erwirtschafteten Steuern verwendet werden sollen. Wenn er wenigstens Konstruktives zu sagen hätte! Aber die alte, abgedroschene sozialistische Leier ein 100. Mal zu wiederholen, das ist echt kein Glanzstück. „O wenn du geschwiegen hättest….“, aber nun erkennt jeder in dir den widerlichen Schurken!

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