Betreuungsgeld: FDP liebäugelt mit Gutscheinmodell

Bundestagsabgeordnete von FDP und CDU fordern Änderungen beim geplanten Betreuungsgeld-Gesetz. FDP-Politiker Patrick Meinhardt appellierte an die CSU, „mehr Verhandlungsbereitschaft einzubringen und auf CDU und FDP zuzugehen“. Der Koalitionsvertrag sehe auch die Möglichkeit eines Gutscheinmodells vor. Dem würden viele FDP-Politiker zustimmen. Gebe es keine Änderungen, so Meinhardt, gebe es auch keine Mehrheit für das Betreuungsgeld. 

Thomas Jarzombek (CDU) schlug vor, das Betreuungsgeld auch Eltern auszuzahlen, „die ihre Kinder nur halbtags in einer staatlich subventionierten Kinderkrippe betreuen lassen.

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt verwies auf die heutige Anhörung von Sachverständigen im Familienausschuß des deutschen Bundestages zum Betreuungsgeld: „Anschließend gibt es weitere Gespräche, in denen wir die Enden zusammenführen“, so Hasselfeldt.

Quelle: Spiegel

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de

Kommentare

  1. Michael Bloch sagt:

    Steht das „F“ im Parteinamen F.D.P. nicht für „frei“? Offenbar will man den Bürgern keine Freiheit gewähren, sondern sie nach sozialistischer Art gängeln und bevormunden. Pfui! Wo bleibt der liberale Geist, der die F.D.P. einst stark gemacht hat?

    Zur Sache: in Deutschland werden immer weniger Kinder geboren – die soziale Sicherung wird bald mangels Nachwuchs zusammen brechen. Daher muss die Politik ALLES tun, damit wieder mehr Kinder geboren werden – und das geht nicht, indem man Eltern verunglimpft, sondern nur, indem man die für uns alle so wichtige Kindererziehung endlich anerkennt und wertschätzt.
    Das lächerlich geringe Betreuungsgeld ist da nur ein erster Schritt in die richtige Richtung.

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