Betreuungsgeld: FDP lehnt Kompromiß der Union ab

Der vergangene Woche von CDU und CSU zum Betreuungsgeld ausgearbeitete Kompromißvorschlag zum Betreuungsgeld stößt bei der FDP auf einhellige Ablehnung. „Dem können wir so nicht zustimmen“, sagte der stellvertretende Parteisprecher der Liberalen, Nils Droste. Die FDP fordert nun Nachverhandlungen. Ob der Abstimmungstermin zum Betreuungsgeld am 18. Oktober 2012 jetzt noch eingehalten werden könne, wollte Unionsfraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) nicht bestätigen. 

Einen Bruch mit der Koalition wird es aber nach Aussage des FDP-Chefs Philipp Rösler deshalb nun nicht geben: „Es ist normal, dass man unterschiedlicher Auffassung ist.“

CDU und CSU hatten sich mit ihrem Kompromiß darauf geeinigt, daß ärztliche Vorsorgeuntersuchungen der Kinder verpflichtend für alle Betreuungsgeld-Empfänger sein sollen. Eltern sollen zudem die Wahl haben zwischen einer Barauszahlung und der Anrechnung auf ihre Riesterrente mit einem Bonus von 30 €.

Quelle: FAZ

Foto: Michael Staudinger / pixelio.de

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