Berlin: Samstags in die Schule?

Weil die Berliner Schulen dafür sorgen, dass Viertklässler in der Hauptstadt ihren Altersgenossen im Rest der Republik um ein Jahr hinterherhinken, fordert der Erziehungswissenschaftler Hans Merkens etwas Erstaunliches: mehr vom selben. Er hält die Pause zwischen Freitag und Montag für zu lang und will die Kinder deshalb auch samstags beschulen. 

Das sei insbesondere für Kinder aus bildungsfernen Schichten vorteilhaft, denn so könne man das Lehrpensum entzerren.

Problematisch ist allerdings wohl eher das jahrgangsübergreifende Lernen (JüL), schließlich haben die davon betroffenen Kinder am schlechtesten abgeschnitten. Auch das Konzept der Ganztagsschule wird als wenig effektiv kritisiert. Und die zahlreichen Reformen, die Berlins Schüler und ihre Eltern in den letzten Jahren über sich ergehen lassen mussten, haben das Ihrige zu dem gegenwärtigen schlechten Zustand beigetragen.

Mehr dazu auf tagesspiegel.de

Foto: Thommy Weiss/pixelio.de

Kommentare

Kommentar schreiben