Familienausschuß sagt „Ja“ zum Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld-Gesetz hat eine weitere Hürde erfolgreich genommen: Gestern stimmte der Familienausschuß mit allen Stimmen von Union und FDP für die geplante Familienleistung. Nun muß nur noch die Mehrheit des Bundestages dem Gesetz zustimmen, dann erhalten Eltern, die ihre 1-  und 2jährigen Kinder nicht in einer staatlich subventionierten Krippe betreuen lassen, ab August 2013 zunächst 100,- und ab August 2014 monatlich 150,- Euro. Über die vom Koalitionsausschuß am Wochenende vereinbarten Ergänzungen zum Betreuungsgeld-Gesetz wird am Freitag in erster Lesung beraten werden. 

Die Politiker der SPD attackierten das Betreuungsgeld einmal mehr als  „Unsinn“. Die Opposition sprach von einem „absurden Kuhhandel“ auf den sich die FDP eingelassen habe. Dem entgegnete die FDP, daß die nun geplante Bildungskomponente ein Kompromiß und kein Kuhhandel sei. Auch die Union verteidigte das Betreuungsgeld. Mit den geplanten Änderungen des Betreuungsgeld-Gesetzes müßte jetzt eigentlich auch die Opposition zustimmen können, so die Unionspolitiker.

Bundestag.de

Foto: Oxfordian Kissuth/pixelio.de

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