Pieper (FDP) will gegen Betreuungsgeld stimmen

Die FDP-Politikerin Cornelia Pieper (FDP) hält an ihrem Nein zum Betreuungsgeld trotz heftiger Kritik aus der Union und den eigenen Reihen fest. Für sie sei das Betreuungsgeld eine „doppelte Rolle rückwärts in alte Zeiten. Das ist eine Rückkehr zum alten Familienmodell Kinder, Küche, Kirche“, so die Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Für einen Rücktritt sehe sie keinen Grund. FDP-Generalsekretär hatte Pieper ermahnt, ein Regierungsmitglied müsse sich seiner Koalition gegenüber loyal verhalten. 

Gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“ erneuerte Pieper ihre ablehnende Haltung: „Für mich ist entscheidend, dass das Geld in den Köpfen der Kinder ankommt und dass der Haushalt bis 2014 strukturell ausgeglichen ist. Beide Ziele werden mit dem Betreuungsgeld nicht erreicht.“

Quelle: Spiegel

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