EU-Bericht kritisiert Jugendbuchklassiker – Karriere von Mädchen wird gebremst

Wer erinnert sich nicht an die Jugendbuchklassiker von Enid Blyton, Karl May und anderen, die uns auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet haben? Wenn es nach dem Komitee des EU-Parlaments für Frauenrechte und Geschlechtergleichheit (FEMM) geht, werden künftige Generationen dieses Vergnügen nicht mehr haben. Grund: Es bremst die Karriere von Mädchen. 

In einem Gutachten, die das Komitee jüngst veröffentlicht hat, heißt es: »Kinder werden bereits im frühen Alter in TV-Serien, TV-Werbung, Studien und Bildungsprogrammen mit Geschlechterstereotypen konfrontiert, die ihre Wahrnehmung beeinflussen, wie sich Männer und Frauen verhalten sollten.«

Dieser Umstand habe Folgen für die Berufswahl junger Mädchen. »Negative Geschlechterstereotypen können daher einen signifikanten Einfluss auf die Selbstachtung und das Selbstbewusstsein junger Frauen – insbesondere Teenager – haben, was dazu führt, dass sie ihre Erwartungen, Entscheidungen und Möglichkeiten für zukünftige Karrieremöglichkeiten beschränken.«

Deshalb schlägt der Bericht umfassende, alle Lebensbereiche umfassende Regelungen vor, die die den Mädchen gleiche Startbedingungen für ihre berufliche Karriere ermöglichen. »Obwohl sich die EU für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen einsetzt, existiert immer noch eine Lücke zwischen der Gesetzgebung, die Diskriminierung unterbinden soll, und der Geschlechtergerechtigkeit im Bereich Soziale Sicherheit, Erziehung und Medien. Dieser Umstand macht deutlich, dass neue Gesetze in diesen Bereichen nötig sind.«

Mehr dazu auf dailymail.co.uk und europarl.europa.eu

Kommentare

  1. Timo Hufer sagt:

    Vielen Dank das Sie den Kindern eine Stimme geben.

    Hier in diesem Land scheint es nur noch um die Selbstverwirklichung der Frau zu gehen. Die Kinder und auch die Männer bleiben auf der Strecke.

    Die meisten Männer werden wohl arbeiten um zu Leben und das keinesfalls als Selbstverwirklichung sehen.

    Krippenplätze fördern Billigjobs, richtig wäre das Betreungsgeld auf 1000€ anzuheben und schon wären die 400€ Schleckerjobs wo Mütter ausgebeutet werden Geschichte.

    Oder die gesamten Kosten für den Krippenausbau und Betrieb den Arbeitgebern aufzubürden, da diese am meisten profitieren.

    Herzliche Grüße

    Timo Hufer

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