Protestbrief an Arbeitgeberpräsident Hundt schicken

Senden Sie unseren Protestbrief gleich heute noch an den Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt und fordern Sie ihn damit auf, sein untragbares Ansinnen  nach einer Verkürzung der gesetzlichen Elternzeit von 36 auf 12 Monate grundlegend zu überdenken. Hier Protestbrief herunterladen und per Fax: +49 30 2033-1005, per E-Mail: d.hundt@arbeitgeber.de oder per Post: Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Straße 29, 10178 Berlin an Herrn Hundt (gern z.K. an Initiative Familienschutz) versenden. Vielen Dank! Wenn Sie über weitere Aktionen der Initiative Familienschutz informiert werden wollen, melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.

Kommentare

  1. Michels sagt:

    Gerade habe ich im ZDF die Sendung „Kinder in die Krippe – Mütter in die Produktion?“ gesehen und möchte Frau von Beverfoerde für Ihr engagiertes und überzeugendes Auftreten für die jungen Kleinkinder in unserer Gesellschaft danken, deren „Lobby“ offenbar immer kleiner wird.

    Enttäuscht bin ich vom ZDF und im Speziellen von Maybritt Illner wegen der einseitigen und offensichtlich willkürlichen Auswahl der Diskutantinnen und Diskutanten. Da wird eine engagierte Mutter neben einer (schon aufgrund ihres eigenen Lebenslaufes) nur halbherzig engagierten Ministerin drei Verfechtern der frühkindlichen Fremdbetreuung entgegensetzt. Dazu wird dann noch ein Oberbürgermeister bemüht, die fragwürdige These von der frühkindlichen Bildung durch frühkindliche Fremdbetreuung zu unterstützen. Warum wird eigentlich in solchen Diskussionen nie ein Fachmann für frühkindliche Entwicklung hinzugezogen, etwa ein Entwicklungsbiologe?

    Hätten Säuglinge Stimmrecht, so würden sie sich, da bin ich mir sicher, nicht für die Krippe, sondern für ihre Mutter entscheiden. Die biologische Abstimmung zwischen Mutter und Kind ist so perfekt, daß Säuglinge über den Geruchssinn sogar erkennen können, ob es sich um die genetisch „echte“ Mutter handelt. Während der ersten Lebensjahre entwickeln die Kinder in dieser Wechselbeziehung, zu der die Interaktionen mit den anderen Familienmitgliedern kommen, ihre emotionale Stabilität, wesentliche Voraussetzung für effektives Lernen und Bildung. Im Gegensatz zu dem, was uns Politiker, Wirtschaft und ein großer Teil der Medien einreden wollen, führt frühzeitige Krippenbetreuung zu Stress (meßbar z.B. durch die Cortisolproduktion im Speichel: Vermeer HJ und van Ijzendoorn (2006): Children´s elevated cortisol levels at daycare: A review and meta-analysis. Early Childhood Research Quarterly 21, 390-401) und ist für diese Kinder nur eine suboptimale, wenn auch aus gesellschaftspolitischen Gründen zunehmend häufiger erforderliche Lösung (Übersicht z.B. R. Böhm: Auswirkungen frühkindlicher Gruppenbetreuung auf die Entwicklung und Gesundheit von Kindern. Kinderärztliche Praxis 2011;82 (5), 316-321).

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