Mechthild Löhr (CDL) hofft auf Änderung des neuen Sterbehilfe-Paragraphen

Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, begrüßt die kritische Beschäftigung des CDU-Bundesparteitags mit dem neuen Paragraphen 217 Strafgesetz zur Sterbehilfe. Ein Initiativantrag der stellvertretenden Parteivorsitzenden Julia Klöckner forderte ein deutliches Verbot jeder organisierten Sterbehilfe, nicht nur der gewerbsmäßigen. Der Antrag kritisiert deutlich den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf, der allen Sterbehilfevereinen die Ausweitung ihres Handwerks in Deutschland erlauben würde.

Der CDU-Bundesparteitag hat diesen Antrag nun in stark veränderter Fassung, aber mit eindeutigem Votum unterstützt. Mit einer Gegenstimme und wenigen Enthaltung wurde er  angenommen. Der Antrag entspricht in etwa der Position der Bundesärztekammer, der Kirchen und Hospizorganisationen und lasse hoffen, so Löhr, daß der jetzige Kabinettsentwurf bis zur Abstimmung im Bundestag am 31. Januar 2013 nicht ohne Alternative bleibt und auch der unbegründete Fraktionszwang in dieser grundsätzlichen Thematik aufgehoben wird.

Quelle: Aktion Solidarität statt Selbsttötung

Foto: Mechthild Löhr beim Berliner Marsch für das Leben, Quelle: Familien-Schutz.de

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