Bestandserhaltungsniveau der Geburtenrate letztmals vom Jahrgang 1880 erreicht

Die um 1880/1881 geboren Frauen waren in Deutschland die letzten, die eine bestandserhaltende Geburtenrate erreichten. Darauf weist der Familienbund der Katholiken in Bayern hin. Die zur Bestandserhaltung erforderliche Geburtenrate liegt aktuell in Deutschland bei 2,1 Kindern pro Frau. Diese Geburtenrate wäre notwendig, damit – abzüglich Kindersterblichkeit und Unfruchtbarkeit – auf ein Elternpaar zwei erwachsene Kinder und später zwei Enkelkinder folgten.

Die tatsächliche Geburtenrate liegt aktuell aber nur bei 1,4 Kindern pro Frau und damit um 33% unter dem Bestandserhaltungsniveau.

Im 19. Jahrhundert waren wegen der höheren Kindersterblichkeit nicht nur 2,1 Geburten, sondern 3,5 Geburten pro Frau erforderlich, um den Bestand der Bevölkerung zu sichern. Die um 1880/81 geborenen Frauen waren die letzten, die diese Zahl im Laufe ihres Lebens erreichten. Seither hat kein Jahrgang in Deutschland mehr die bestandserhaltende Geburtenrate erreicht.

Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: „Grund des Rückgangs ist der Übergang von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft. Damit werden die generativen Leistungen der Familien ausnutzbar. Auf der Stelle fallen die Geburtenraten.“

Derzeit machen die islamischen Schwellenländer im Umfeld Europas diesen Wandel durch. Länder wie die Türkei, Marokko und besonders der Iran haben deshalb starke Einbrüche in der Geburtenrate.

Schroeter: „Die modernen Industriegesellschaften werden entweder die Ausnutzung der Familien beenden – oder sie werden am eigenen Unrecht kollabieren.“

Weitere Informationen: Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter, Tel. 0171-5411761

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