Jörg van Essen: Sterbehilfe keine Gewissensfrage

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg van Essen, hat sich im Streit um die Freigabe der Tötung von sterbebereiten Alten, Kranken und Schwachen, auf die Seite der Befürworter um FDP-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gestellt. Seiner Ansicht nach sei der Vorschlag der Ministerin  im Koalitionsvertrag bereits „verbindlich vereinbart“.

Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Der Focus“ gab er bekannt, dass er das Thema der organisierten Sterbehilfe ohnehin nicht für eine Gewissensfrage halte. Die Regierungsfraktionen hätten sich an den Vorschlag der Ministerin zu halten. Was für van Essen an Gewissensfragen bleibt, nachdem diese Frage von Leben und Tod für ihn nicht mehr dazugehört, geht aus den Berichten nicht hervor.

Quelle: Domradio, „Eine Frage des Gewissens?“

Foto: Jörg van Essen lacht, Urheber: Dirk Vorderstraße, Benutzung unter CC BY 3.0

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