Präses Schneider gegen Sterbehilfe

In der Diskussion über den Regierungsentwurf zur Regelung der Sterbehilfe hat sich der rheinischen Präses und Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, klar auf die Seite der Kritiker gestellt. Für ihn reiche es nicht aus, kommerzielle Sterbehilfe unter Strafe zu stellen, sondern auch die organisierte müsse verboten werden. 

Mit dieser Aussage schließt sich Schneider den Stimmen an, die befürchten, dass durch die Neuregelung den Kreis derer, die straffrei Beihilfe zum Suizid leisten dürfen, unbegrenzt ausgeweitet wird. Insbesondere die Ärzteschaft, Kirchenvertreter und Lebensschutzorganisationen haben den Entwurf von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) scharf kritisiert.

 

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Foto: Elke Wetzig/wikipedia.de (Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Kommentare

  1. albatros sagt:

    Mit welchem Recht will ein katholischer Priester einem Menschen die Möglichkeit in Würde aus dem Leben zu scheiden verweigern.
    Es soll niemand zum Suizid gezwungen werden, es darf mich aber auch niemand hindern mir dazu Hilfe zu suchen. Oder wäre eine Gasexplosion, für die ich keine Hilfe brauche in seinen Augen die Alternative?

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