Zollitsch: Sterbehilfe verbieten

Der Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, hat sich angesichts der aktuellen Diskussion über die angestrebte gesetzliche Regelung gegen jede Sterbehilfe ausgesprochen. Auf dem Neujahrsempfang der Erzdiözese verwahrte er sich gegen den Gedanken, es gebe »ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, ja es sei sogar eine Frage der Barmherzigkeit, beim Suizid eines Schwerkranken zu assistieren«. 

Zollitsch hielt dagegen: »Doch jede Form aktiver Sterbehilfe ist die Tötung eines Menschen! Sie ist mit dem christlichen Verständnis vom Menschen nicht vereinbar. Es ist menschenunwürdig, das Leiden sterbenskranker Menschen durch vorzeitige Tötung aus der Welt schaffen zu wollen.«

Anstatt dabei zu helfen, dass sich Menschen selbst töten, sei die Gesellschaft aufgefordert,  Alternativen – beispielsweise eine bessere Palliativmedizin – anzubieten. »Wir müssen alles tun, damit die Zahl der Selbsttötungen zurückgeht. Nicht nur gewerbsmäßigen, sondern jede Form der institutionalisierten Sterbehilfe muss verboten werden!«

 

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Foto: Schwarzwälder/wikipedia.de (Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Kommentare

  1. Ute Lehmann sagt:

    Wo kann man gegen den geplanten Kranken und Behindertenmord, euphemistisch genannt „Sterbehilfe“ unterschreiben?

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