Ihre Meinung ist gefragt: Werden Familien angemessen gefördert?

Die Titelgeschichte des Magazins Der Spiegel kritisierte letzte Woche die „verschwenderische Familienförderung in astronomischer Höhe“. Seitdem wird über Sinn und Unsinn von Familienleistungen in Deutschland heftig gestritten. Was meinen Sie dazu: Sind die derzeitigen Familienleistungen ausreichend, um Familien angemessen zu fördern? 

  • Sämtliche Familienleistungen, die direkt in die Familie gehen, sollten zurückgefahren und in den weiteren Ausbau außerhäuslicher Betreuung investiert werden.
  • Die derzeitigen Familienleistungen werden der Situation und den Bedürfnissen der Familien gerecht. Genauso sollten Familien gefördert werden.
  • In erster Linie sollten Familien viel stärker als bisher steuerlich entlastet werden, als weitere Familienleistungen einzuführen.
  • In Familien investieren, heißt in die Zukunft investieren – deshalb sollten Familien noch stärker als bisher vor allem finanziell gefördert werden.

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Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Kommentare

  1. Leber sagt:

    ich bin alleinerzihen mit dri Kindern, ich finde für mch wird hier gar nichts getan, in Krankheit und als Taxi bin ich hier ganz allein auf mich gestellt, ichleiste den ganzen Tga und werde nur abgewertet, man fragt mich warum ich nciht shcon längst arbiet, aber ich arbeite ja, rund um die Uhr, das geld von der Sozialhilfe ist so knapp, dass wir an fast gar ncihts teilnehmen können. warum werde ich anders behandelt als eine Geschiedene? wo istder Dienst, der mir die Kinder abnimmt, wenn ich krank im Bett liegen muss. Die hilfe vom Jugendamt wurde mir nach ienem Umzug versagt obwohl ich so gut unterstützt worden bin. wir alleinerziehendne sind doch der letzte Dreck in unserer Gesellschaft. Danach, wenn die Kinder großer sind, werden wir in iregnd ienen Job gedrängt… na herzlcihen Glückwunsch. Und das alles, obwohl ich hochbegabt bin. Unglaublich!

  2. Myriam Kern sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    natürlich werden die Familien nicht genügend gefördert – die deutsche Bevölkerungsentwicklung ist das Ergebnis.
    Richtige Förderung würde folgend aussehen:
    1) 3 Jahre Elterngeld (Berechnung immer nach dem letzten Gehalt des ERSTEN Kindes)
    2) Danach Gehaltsaufstockung für Teilzeit-Mütter und Teilzeit-Väter
    4) Volle Anrechnung für die Rente
    5) Angemessenen Wohnraum für Familien
    6) Wirklich gute Qualität in Kindergärten
    7) Längere bezahlte Kinderkrankentage

    Wenn diese 7 Punkte umgesetzt werden würden, müssten wir uns nicht mehr über unsere Familienprobleme und den Geburtenrückgang unterhalten.

    UND: Der Unsinn mit dem Krippenwahn müsste sofort eingestellt werden!

    Noch einen schönen Abend.

    Myriam Kern
    Diplom Pädagogin

  3. Andreas sagt:

    Die Leute wundern sich, dass es so wenige Kinder in Deutschland gibt… bei den Vorraussetzungen… Kinder sind finanziell gesehen sehr teuer.
    Die Leute wundern sich, dass ihre Kinder, oder so viele Kinder in Heimen bzw. Wohngruppen landen, weil sie zu Hause nicht mehr klar kommen. Wenn man sein Kind mit 6 Monaten, oder 1 Jahr, oder 2 Jahren in die Krippe von 8 bis 16 Uhr schickt und das Kind keine richtige Bindung zur Mutter/ zum Vater aufbauen kann und es dem Kind dann egal ist, was die Eltern einem sagen, wenn es älter wird. Die Eltern waren damit beschäftigt Geld, für Essen, Wohnung oder auch für die Krippe zu verdienen. Vielleicht hat auch der ein oder andere seine Kariere im Kopf. Aber Zeit für die Kinder haben die wenigsten. Teilweise aus eigenem Ego und teilweise aus finanzieller Not. Es ist traurig, dass in Deutschland in Kinder bzw. Familien viel zu wenig investiert wird. Und über das bißchen wird sogar auch noch diskutiert, ob es sinnvoll ist.

    Andreas

    (Erzieher)

  4. Irma sagt:

    Ich kann mich meinen Vorschreiben voll und ganz anschließen.
    Wieso wird darüber diskutiert das Familien zu viel finanziell unterstützt werden???
    Wieso gibt es dann nur so viele Familien mit Arbeit die trotzdem am Existenzminimum oder ganz knapp darüber leben , totz unterschützungen???
    Außerdem finde auch ich, das es für Kinder sehr wichtig ist eine feste Bindung zu denn Eltern (Mutter oder auch Vater) aufzubauen und das ist das A und O in denn ersten 3 Jahren (und das ist nicht machbar, wenn das Kind den halben bzw noch mehr des Tages in einer Kita verbringt) und nicht eine angebliche Förderung (die zuhause wohl nicht gegeben sein soll) durch die Krippe wo einem so kleinem Kind das doch eigentlich noch alles viel zu viel ist …

    Eigentlich müsste es doch jedem Klar sein … wenn das so weiter geht … Darf man sich echt nicht wundern wenn immer weniger Kinder geboren werden …

  5. Herbert sagt:

    Mit 6 Kindern, die wir als Familie hatten wäre es unmöglich gewesen, ohne staatliche Zuschüsse bzw. Steuerermäßigung als Alleinverdiener nie zurecht gekommen. Wer darüber nachdenkt, die staatlichen Leistungen für Kinder zu reduzieren hat überhaupt keine Ahnung, welche Probleme Familien wirklich haben. Da geht es nicht um eine Betreuung, also Wegsperren der Kinder sondern um ein vernünftiges Fördern, Pflegen, Lehren mit Vorbild, aber auch und das wird vernachlässigt: Liebe geben, Nähe, Wärme, eben eine gesund Familie. Und das ist es, an was unser Staat krankt: Gesunde Familien sind kein Ziel mehr.

    Pfui Herr Finanzminister, auf Kosten der Familien Geld in die EU stecken!

  6. Kathrin sagt:

    Ich wundere mich, dass die erforschten Ergebnisse vieler Psychologen und Sozialwissenschaftler in unserem Staat nicht ernst genommen werden. Die Bindungsforschung weiß, aber die Politik weiß es besser und ein Kind ist in einem Geldbetrag zu messen.
    Wieso gibt man für die soziale Forschung überhaupt Geld aus, wenn es dann doch nicht beachtet wird?
    Die 7 Punkte s.oben, wären eine schönes Sache.
    Was ich der Gesellschaft vor allem wünsche, ist ein Umdenken, einen Sinneswandel, was die Rolle und die Aufgabe von Müttern betrifft.
    Soll sich doch jeder mal seine eigene Mutter wegdenken. Ein Leben ohne Mütter.
    Gut Nacht, armes Deutschland. Wo bleibt die wirkliche Wertschätzung von Müttern, die in den Köpfen beginnt und aus dem Herzen kommt?
    Wieso wird den Müttern ein schlechtes Gewissen gemacht, dass sie nicht arbeiten wollten u.dgl., wenn sie ihre Kinder selbst erziehen wollen? Bekommen wir denn Kinder, damit wir sie wieder weggeben? Die DDR lässt grüßen. Dahin entwickelt sich dieser Staat, wenn es so weiter geht.

  7. Chris sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wieder einmal hat eine egoistische lautstarke Minderheit, als Ellenbogengesellschaft bekannt, das Sagen im Land, welche nur noch fordert. Was hat diese Generation bisher eigentlich geleistet, außer die Gesellschaft zu entzweien und enorme Kosten zu verursachen? Mir dreht sich der Magen um bei diesen unverantwortlichen Diskussionen und Forderungen.

    Ich finde es unglaublich, daß jetzige Generationen nur noch fordern.
    Ich habe selbst zwei Kinder großgezogen (Jahrgang 70 und 79) und habe inzwischen auch einen Enkel.
    Was haben wir denn an Kindergeld bekommen? Auch wenn es damals andere Zeiten waren, hatten die Kinder doch auch Wünsche. Sind wir vielleicht daran kaputt gegangen?
    Kinder zu bekommen ist die Angelegenheit der Eltern und Paare, die sich freiwillig dafür oder dagegen entscheiden. Niemand holt sich dafür bei mir eine Erlaubnis, also ist es auch nicht meine Angelegenheit dafür finanziell aufzukommen und erst recht nicht des Staates.
    Der Staat soll sich endlich aus Familienangelegenheiten raushalten und sich endlich um Dinge kümmern, die wirklich nötig und wichtig sind.
    Warum soll oder muß ich für das Vergnügen anderer finanziell aufkommen? Tragen wir nicht schon genug Last? In welchem Land der Welt gibt es so etwas wie in Deutschland?
    Wir haben damals die Ärmel hochgekrempelt und gearbeitet, weil uns niemand Zucker in den Hintern geblasen hat, wie das heute ganz selbstverständlich erwartet und gefordert wird. Wir haben unsere Beiträge gezahlt, die von dieser Generation und Fremden nun verbraten werden.

    Eine Wohlstands-Generation, deren Bildung aus falscher Rücksichtnahme inzwischen im Keller ist, die sich mit Drogen zu dröhnt, die sich bis zum Umfallen ins Koma säuft, die ist wirklich zu bedauern und sollte noch mehr gepäppelt werden, wenn Sie verstehen was ich meine. Mich würde interessieren, was jetzige Generationen, die noch nichts oder kaum eingezahlt haben, die Krankenkassen bisher schon gekostet haben und weiterhin kosten werden? Vielleicht sollte man dort einmal ansetzen, denn diese Rundumversorgung muß in diesem Lande endlich ein Ende haben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Chris

  8. Oberuntertan sagt:

    Japan seit nunmehr 20 Jahren in der Rezession.

    http://www.wiwo.de/politik/ausland/wirkungslose-geldpolitik-japan-steckt-weiter-in-rezession-fest/7786880.html

    Tja, zur funktionierenden Wirtschaft, wie natürlich auch Gesellschaft, gehört eben unabdingbar gesunder Nachwuchs. Und den erreicht man nicht mit windigen „Bankenrettungen“ oder stattskalten Kindergrippen, sondern durch – sorry für die harten Worte – Förderung artgerechter Aufzucht bei Muttern.
    Im Klartext: Die Leistungen der Müttger und Familien für die Gesellschaft müssten endlich anerkannt und honoriert und, da bisher kostenlos erbracht, also auch mehr unterstützt und gefördert werden.
    Kurz: Schluss mit den sozialistischen Menschenexperimenten und wieder hin zu mehr Familie und weniger Staat.
    Merke: von Kinderlosen und Singles hat die Gesellschaft keinen Mehrwert zu erwarten – siehe oben Japan.

  9. Dr Ingo Hackel sagt:

    Die Attacke gegen Familien und Kinder im häuslichen Umkreis ist böswillig und ignorant. Die Verfasser mögen sich von Eigeninteresse und Unkenntnis von Kinderbedürfnissen um Hirnforschung und Kinder-Psychologen kümmern. Leider kann man keinen wegen swkrupelloser Interessenpolitik in 15 Jahren haftbar machen. Sie sollten jetzt schon an einen Hilfsfond fürPsycho-kranke Kinder spenden. Schweden hat schon Erfahrungen! Erweitern Sie Ihren Horizont! kann man nur entgegnen.

  10. Enzensberger Franz sagt:

    Sehr geehrte damen und Herren,
    aus meiner Sicht gehören zu einer Familie, Vater, Mutter umd kinder. Alles andere ist Murx.
    Das gehört enstprechen gefördert und anerkannt.Das allein erziehen (es sei denn durch höhere Gewalt,Krank Unfall dergl) ist keine Familie ,wo ist da die familie??
    F.E.

  11. Tappe sagt:

    Die Kindererziehung wird finanziell nicht angemessen unterstützt. Kinderlose Ehepaare und Doppelverdiener müssen die Rentenleistungen für erziehende Mütter aufbringen.

  12. Für mich ist die Familie etwas heiliges. Sie ist die Keimzelle eines jeden Volkes.
    Die frankfurter Schule (Habermas und andere Feinde des deutschen Volkes) haben durch die 68er Generation die von den Besatzern verordnete Umerziehung des deutschen Volkes vollzogen. Die 68er sind gehirngewaschene „Gutmenschen“, aber im total negativen, antideutschen Sinne. Es sind vaterlandslose Gesellen, die vergessen haben, was Deutschland einmal war. Diese Phantasten haben alle guten Werte in den Schmutz getreten. Die Quittung werden diese Verbrecher hoffentlich noch bekommen.
    Das Ergebnis sehen wir täglich bei den jüngeren Menschen, die großenteils unerzogen und respektlos sind.
    Ich bin Jahrgang 1947 und wurde mit folgendem Spruch erzogen:
    „Im Hause muß beginnen, was leuchten soll im Vaterlande.“
    Sowas wird böse enden.

  13. Nur in Diktaturen – in rechten wie in linken –
    betrachtet der Staat Kinder als sein Eigentum, zerstört Familien und nimmt Eltern
    die naturgegebene Verantwortung für sie.
    Dies zu erreichen, gibt es nicht nur die Drohungen durch die Justiz, sondern auch sanftere Methoden, um die Arbeitskraft der Eltern zu Lasten der Kinder an sich zu reißen. Auch und gerade die deutsche Geschichte spricht Bände! Kinder an die Macht! Vor die Wahl gestellt, wählt schon das Neugeborene Mama und Papa und und keinen, auch keinen gut gemeinten Ersatz!
    Monika Hüssen, Essen

  14. Thomas Radau sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    was ich heute in der Volkstimme über Frau Hedwig von Beverfoerde gelesen habe, hat mich sehr aufgewühlt.
    Warum soll der Staat „diese“ Lebensweise nicht fördern ? Was nimmt sich diese Person überhaupt heraus ? Hatte die deutsche Geschichte nicht schon oft genug gezeigt, wie mit anders Denkenden umgegangen wird ?
    Ich schäme mich als Deutscher über solche Aussagen dieser Person.
    Ich bin verheiratet und habe ein Kind.
    Ich kann nur beten, dass diese Aussagen, die einer einzelnen Person sind.

    Mit freundlichen Grüssen

    Thomas Radau

  15. Melanie sagt:

    Ich stimme Frau Kern (Myriam Kern am 13 Februar, 2013 18:45) zu. Denn was bringen Familie 100 bzw. 150 Euro. wenn eine Frau vor der Geburt z.B. ca. 1500 Euro verdient hat. Wenn man Teilzeit wieder arbeitet bekommt man auch mehr, man kann nicht von 100 Euro und einen Gehalt des Mannes gut leben. Des weiteren wenn man sich entscheidet ein zweites Kind zu bekommen, was dann, auch ja Elterngeld immer 300 Euro… und dann auch noch 184 Euro Kindergeld… mit den Geld sollte bitte unsere Familienministerin ein Jahr leben, dann wir Sie sich anderes äußern. Auch ich würde gerne mal Ihre Rechnung sehen, wie man da leben kann…

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