Gesund durch enge Eltern-Kind-Bindung

Eine gute und stabile Bindung zwischen Eltern und ihrem Kind prägt die spätere Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Psychologie heute“. Wissenschaftler der University of Minnesota haben herausgefunden, daß insbesondere die ersten drei Lebensjahre für die Entwicklung einer engen Eltern-Kind-Bindung entscheidend sind. Kinder, die in dieser Zeit viel Zuwendung und Liebe erfahren, sind später nicht nur optimistischer, sondern auch nachweislich gesünder. 

Dafür wurden 200 Personen, deren Bindungsverhalten zu ihren Eltern in den 1970er untersucht worden war, 30 Jahre später auf ihre Gesundheit hin befragt. Mit eindeutigen Ergebnissen: „Probanden, die als Kind als unsicher eingestuft worden waren, gaben als Erwachsene etwa sechsmal häufiger eine körperliche Erkrankung an. Sie litten öfters unter Diabetes, Herzerkrankungen oder Infarkten als Personen mit sicherer Bindungen“.

Das Fazit der Studie: „Das Bindungsverhalten, das die Studienteilnehmer als Kleinkinder aufgewiesen hatten, beeinflusste die Wahrscheinlichkeit für eine körperliche Erkrankung als Erwachsener.“

 

Foto: Souza  / pixelio.de

Kommentare

  1. Nonnen sagt:

    In den ersten 3 Lebensjahre laufen enorm wichtige Vorgänge im Gehirn ab; grob erkennbar daran, dass niemand sich an die ersten 3 Lebensjahre akut erinnern kann.
    Bezüglich Bindung: So toll sind Krippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“
    Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
    Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der Gesellschaft.
    Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 – 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
    Dadurch ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2013)

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