Homo-Ehe: Jetzt wankt die CDU

Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion Michael Grosse-Brömer und Fraktionschef Volker Kauder (beide CDU) haben der Diskussion innerhalb der CDU um die Gleichstellung der Homo-Ehe neue Nahrung gegeben. Ersterer forderte in der SZ dazu auf, »der klaren Tendenzen der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts« entsprechend zu handeln. 

Zweiterer sagte der Welt, man werde jetzt das Steuerrecht auf Benachteiligungen von Homo-Ehen durchforsten. Der Rechtspolitiker Günter Krings soll Vorschläge erarbeiten.

Vor allem aus der CSU kommt die Mahnung, jetzt nichts zu überstürzen. Aber auch in der CDU regt sich Widerstand gegen das Vorpreschen Grosse- Brömers und Kauders. MdB Tankred Schipanski verwies auf einen einschlägigen Beschluss des CDU-Parteitages, der die steuerliche Gleichstellung abgelehnt hat; er sehe »keine Notwendigkeit, dass die Fraktion eine davon abweichende Position in der Öffentlichkeit diskutiert.«

 

FreieWelt.net

Bild: S. Hofschlaeger/pixelio.de

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