Homo-Ehe: Beverfoerde mahnt CDU

Der Widerstand gegen die Gleichstellung der so genannten Homo-Ehe mit der Ehe ist »der letzte Rest vom C in der CDU«, sagt die Sprecherin der Initiative Familienschutz Hedwig von Beverfoerde. Die gegenwärtige Diskussion innerhalb der Partei ist für sie an einem Scheideweg angelangt. Sie warnt: »Das in der Union vielbeschworene christliche Menschenbild wäre endgültig abgeschafft.« 

Von Beverfoerde begründet ihre Position mit ihrem christlichen Menschenbild, wegen dem sie sich – zumindest bis jetzt – in der CDU politisch zuhause fühlt: »Weil dies der Natur des Menschen entspricht. Jeder von uns hat einen Vater und eine Mutter. In dieser Ordnung hat Gott uns geschaffen.« Aus demselben Grund lehnt sie es ab, homosexuellen Paaren das Recht zur Adoption zuzugestehen. »Umgekehrt ist es aber kein Menschenrecht, ein Kind zu haben. Schon aus rein biologischen Gesetzmäßigkeiten ist das eben manchmal nicht möglich.«

Sollte die Union auf die Linie der großen Koalition aus SPD, Grünen, Linkspartei und anderen einschwenken, will sie die Partei verlassen. »Wenn sich diese Auffassung durchsetzt, trete ich aus der CDU aus«, kündigte sie an.

 

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Kommentare

  1. Oscar Blue sagt:

    Liebe Frau v. Beverfoerde,
    mit Bedauern las ich Ihren Artikel. Ich finde Ihre Einstellung ebenso antiquiriert wie den Verweis auf eine „von Gott geschaffene Ordnung“. Gott hat damit nichts zu schaffen. Es waren / sind Menschen, die versuchen, Gottes Wille zu ergründen und zu interpretieren. Und wie oft diese Interpretationen falsch waren, hat uns doch die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte mannigfaltig gezeigt (vgl.: „Die Erde ist eine Scheibe und das Zentrum des Universums!“)
    Und genau so falsch ist Ihr Festhalten an überalterten Vorstellungen und Werten bezüglich einer Familie. Aber, das wird auch Ihnen die Zukunft noch beweisen. Versprochen.
    Im Übrigen fände ich es gut, wenn Sie dann aus der CDU austreten werden. Die Zeit der Hardliner und Ewiggestrigen ist nämlich vorbei. Nur: Sie merken es eben noch nicht.
    Herzlichst:
    Queer Oscar Blue

  2. andreas sauer sagt:

    Liebe Frau v. Beverfoerde,
    ich finde es außerordentlich mutig und gut von Ihnen, dass Sie sich gegen den Trend Ihre Position vertreten und ich unterstütze Ihre Auffassung. Leider nimmt unsere heutige Gesellschaft diese Mahnungen nicht ernst und es sieht so aus, als sei es ein Haschen nach Wind und aussichtslos das ein umdenken möglich ist. Die Entwicklung unserer Gesellschaft geht in eine Richtung die mich an Sodom und Gomorra erinnert und lässt sich nicht aufhalten. Ich nehme mir vor für Sie und unsere Gesellschaft zu beten. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und bleiben Sie Standhaft. Nur bitte treten Sie nicht aus der CDU aus, denn es ist wahrscheinlich die einzige Partei bei der ein umdenken möglich ist. Bitte überzeugen sie Ihre Parteimitglieder von Ihrer richtigen Auffassung.
    LG. Andreas Sauer

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