Steinbrück gegen höhere Mütterrenten

Als wünschenswert, aber nicht finanzierbar hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die von seiner Generalsekretärin Andrea Nahles in Aussicht gestellt Erhöhung der Mütterrenten bezeichnet. »Empörend« nannte das die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Maria Böhmer (CDU). Steinbrück lasse »die Mütter im Regen stehen« und entlarve Nahles‘ Ankündigung als »Wahlkampfmanöver«. 

Im Rentenrecht erhalten Mütter von nach 1992 geborenen Kindern pro Kind drei Entgeltpunkte, für die vor 1992 geborenen Kinder jedoch nur einen. Böhmer kämpft seit langem für die Besserstellung von Müttern, die vor 1992 Kinder geboren haben. Nahles hatte im März gesagt: »Ich biete an, dass die CDU und die CSU dieses Gesetzesvorhaben in den Deutschen Bundestag einbringen können: Die Zustimmung der SPD ist ihnen gewiss.«

FreieWelt.net

Foto: nrwspd/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0

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