Heute Abend: Hedwig von Beverfoerde bei Anne Will

Heute Abend diskutiert Anne Will mit ihren Gästen über die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. In Frankreich hat diese Frage Millionen von Gegnern auf die Straße gebracht – in Deutschland wird sie totgeschwiegen. Kommt jetzt endlich eine Diskussion in Gang? Mit von der Partie ist Hedwig von Beverfoerde, die Sprecherin der Initiative Familienschutz. 

Weiterhin eingeladen sind Erika Steinbach (Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Michael Kauch (FDP-Fraktionskoordinator für Schwulen- und Lesbenpolitik) und der Theologe und Autor David Berger.

Beginn: 22.45 Uhr in der ARD.

Die Ankündigung auf ndr.de

Kommentare

  1. Markus Bender sagt:

    Naja – das war wohl nix heute Abend bei Anne Will…! Ob sich Ihre „Initiative“ eine neue Sprecherin suchen soll? Das Gespann von Bevervoerde und Steinbach, ist bestimmt das reaktionärste was es im Moment gibt. Tolle Aushängeschilder! Kompliment! Vielleicht sollten Sie Ihre ganze pseudo-Bewegung einstampfen. Es ist sowieso nur eine Frage der Zeit, bis die gesellschaftliche Realität sich mit vollgas überholt. Vielleicht sollte Frau von Bevervoerde besser einer ehrlichen Arbeit nachgehen. Das hilft über so manchen Frust hinweg, glauben Sie mir!Wenn Sie Langeweile haben, weil Sie es nicht nötig haben aus finanziellen Gründen einer geregelten Arbeit nachzugehen, dann organisieren Sie doch ehrenamtliche Kinderbetreuung.

  2. econphil sagt:

    Frau Beverfoerde!

    Versuchen Sie nicht Ihre Verachtung für Homosexuelle mit Floskeln wie „Respekt“ etc. zu überdecken.
    Sie fühlen sich in Ihrer Lebensweise herabgesetzt, nach dem Motto: „Wo kommen wir denn hin, wenn jetzt schon Schwule normal sind …“
    Schwule sollen genauso sein wie ich? Ja!!!

  3. Hans Floter sagt:

    Liebe Frau Beverfoerde,
    Sie und Frau Steinbach haben sich bei Anne Will um Kopf und Kragen geredet – Bitte schauen Sie sich die Sendung noch mal an und überprüfen Sie noch mal ihre Argumente – mal ehrlich: da bleibt doch nichts mehr übrig – oder?
    Ich bekomme bei ihrer Haltung zu Menschen Angst …
    Liebe Grüße

  4. Menschenverstand sagt:

    Verzeihung, aber Frau von Beverfoerde Sie machen mir Angst mit Ihren Ansichten. Sie stehen offen dazu gewisse Bevölkerungsgruppen nicht zu akzeptieren. Die Reproduktion ist Ihnen offenkundig wichtiger als das Kindeswohl und einem glücklichen Kind wollen Sie Lücken/Defizite vorwerfen aufgrund der sexuellen Orientierung der Eltern. Gleichzeitig behaupten Sie, dass das Thema totgeschwiegen werde, was absolut nicht stimmt. Werfen Sie einen Blick in die Tagezeitung! Nur weil viele andere Menschen Ihre Meinung nicht teilen ist dies nicht gleichzusetzen mit einer Tabuisierung. Leider muss man auch sagen, dass Sie mit Ihrem Auftritt inhaltlich doch sehr begrenzt Argumentiert haben und Ihre Argumentation sich schon selbstständig als falsch erwiesen hat. Wie gesagt Ihre Ansichten machen mir Angst! Dennoch respektiere, akzeptiere und toleriere ich Sie als Person.

  5. Thorsten Klee sagt:

    Die Kommentare und vermeintlichen Argumente der beiden Damen hätten in s/w ausgestrahlt werden müssen. Es fehlten nur noch Wörter wie „Lebensraumpolitik“, „Treue“ und „Pflichterfüllung“ und woran denkt mann dann… genau. Einfach nur peinlich und weltfremd. Besonders Frau Beverfoerde hat sich mit ihren vermeintlichen Argumenten als äusserst intolerant und diskriminierend entlarvt. Sie sollte sich tatsächlich eine andere Beschäftigung suchen; so etwas gehört nicht mehr ins Farb-TV.

  6. Kai sagt:

    Sehr geehrte Frau v. Beverfoerde,

    wenn Ihnen WIRKLICH die Familie am Herzen liegt, wenn Ihnen das Wohl der Kinder WIRKLICH wichtig ist, sollten sie sich von Ihren Mittelalterlichen Vorstellungen des Familienbildes lösen. Familie ist, wenn sich alle Gemeinsam wohlfühlen. „Familie“ ist kein Begriff der durch Geschlechter geprägt wird, sondern aus dem Zusammenhalt und Füreinander.
    Hören sie auf, Kindern und Erwachsenen vorschreiben zu wollen was für sie jeweils das beste ist. Damit erreichen sie keinen Familien-SCHUTZ. Damit Verurteilen sie, damit setzen sie Familien herab!

  7. Andreas sagt:

    Sehr geehrte Frau von Beverfoerde. Wenn Sie sich doch so um den Schutz von Familien kümmern, dann kümmern sie sich um ALLE Familien, nicht nur die auserwählten. In vielen Konstellationen sind Kinder vorhanden und alle diese Konstellationen haben es verdient von einer Initiative die sich Familienschutz nennt unterstützt zu werden.

    Ihre Argumente gestern waren schwach. Ein 18jähriger smarter Bursche hat ihnen so der maßen den Schneid abgekauft und den Wind aus den Segeln genommen, dass es fast schon peinlich war. Ihm zu unterstellen er sei kein glücklicher Mensch und hätte das nur noch nicht bemerkt war extrem unfair.

    Kinder brauchen Liebe und Zuneigung und das wichtigste was sie lernen müssen sind Menshlichkeit, Toleranz und dass sie Welt bunt ist. Bunter als es ihr leider begrenzter Horizont sich vorstellen kann. Leider. Wenn sie Regenbogen-Familien und deren Kinder kennen würden würden sie sicherlich anders denken. Es gibt sicherlich auch in Ihrer Gegend eine Ilse-Gruppe, vielleicht finden sie mal die Zeit sich dort die von ihnen so sehr unterschätzten Familien ein wenig genauer anzuschauen. Es ist nie zu spät seine Meinung zu ändern. Ich würde es mit für sie wünschen.

    Fazit: Die Welt ist bunt und das ist sehr sehr gut so.

  8. S. Müller-Heuel sagt:

    Liebe Freifrau von Beverfoerde,
    mit Entsetzen musste ich gestern Ihre Beiträge/Ansichten/Vorurteile bei „Anne Will“ verfolgen und auch ich muss sagen, dass Ich Ihren Auftritt einfach nur peinlich und unprofessionell fand. Ihre Argumentation drehte sich permanent im Kreis und stellte sich zwischenzeitlich immer wieder als haltlos dar. Auch der verzweifelte Versuch, aus einem selbstbewussten und intelligenten Mann, aufgewachsen bei einem lesbischen Paar, einen Fall für den Psychiater zu machen, zeigt ganz deutlich ein klares Wahrnehmungsdefizit. Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen: Ein „Mutterkreuz“ gibt es heutzutage nicht mehr und ein „Mehr“ an Familie – egal ob verschieden- oder gleichgeschlechtlich – sollte keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung für die Gesellschaft darstellen! Das Wohl des Kindes hängt sicherlich nicht davon ab, ob es Vater und Mutter hat, sondern ob es geliebt, gefördert und entsprechend versorgt wird und auch versorgt werden kann. Hierbei ist es wohl essentiell, dass das Kind „gewollt“ ist, die Entscheidung für das Kind bewusst gefällt worden und nicht in einem Akt kopfloser Gier entstanden ist (oder wie Sie es auch verklärt umschreiben würden „als Akt der Liebe zwischen Mann und Frau“)! Anstatt Ihre altbackenen und prähistorischen Ansichten zu verbreiten, sollten Sie sich vielleicht lieber ein etwas geeigneteres Betätigungsfeld suchen: Wie wäre es z. B. mit einem „Jodel-Diplom“. Da hätten Sie etwas Eigenes und müssten nicht darum bangen, dass Ihnen irgendjemand irgendetwas wegnehmen würde!

  9. ecophil!
    Die Natur hat nun mal die Konstellation Mann und Frau vorgesehen !
    Leider geht dabei auch mal was schief,doch der Mensch sollte sich nicht über die Natur erheben
    denn sie wehrt sich regelmäßig und unausweichlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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